Aufsehenerregende Aktion
Mysteriöser Countdown an der Elphi: Das steckt dahinter
Aktualisiert am 21.04.2026 – 09:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein rätselhafter Countdown in Hamburg zieht seit Tagen Aufmerksamkeit auf sich. Zuletzt erschien er an der Elbphilharmonie – jetzt ist das Rätsel gelöst.
Seit Mitte April sorgt ein unangekündigter Countdown, der im Wechsel an Hamburger Sehenswürdigkeiten erscheint, für Aufsehen. Inzwischen ist klar, was hinter der Aktion steckt: Es geht um eine Aktion der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“.
Erstmals wurde das mysteriöse Phänomen am 14. April an den Docks im Hamburger Hafen gesichtet. Über der Elbe erschien am Dienstagabend vergangener Woche plötzlich ein riesiger, weiß leuchtender Countdown, der im Sekundentakt herunterzählte. Was es damit auf sich hat, blieb allerdings offen. Wenig später wiederholte sich das Schauspiel am Fernsehturm, am Samstag, 18. April, dann an der Elbphilharmonie.
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Inzwischen steht fest: Für den Countdown, der am Dienstag, den 21. April, um 12:30 Uhr endet, ist die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ verantwortlich. Das bestätigte Pressesprecher Oliver Windhorst t-online.
In Hamburg findet am Dienstag eine Protestaktion der Tierschutzorganisation am Rathausplatz statt. Anlass der Veranstaltung ist der sogenannte Meat Exhaustion Day. „Die globale Tierschutzstiftung hatte in der Woche zuvor an drei Abenden mit Projektionen an Hamburger Wahrzeichen auf den heutigen Tag hingedeutet“, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Der Meat Exhaustion Day bestimmt den Tag, an dem der maximal empfohlene Fleischkonsum pro Jahr erreicht ist, und zwar sowohl in Bezug auf den Grenzwert der Erde (planetarische Grenzen) als auch unter Berücksichtigung der Anforderungen der menschlichen Gesundheit (gesundheitliche Grenzen)“, wird auf der „Vier Pfoten“-Webseite erklärt. Dieser Tag fällt in diesem Jahr auf den 21. April.
Unter anderem kündigte die Tierschutzorganisation an, dass bei der Aktion „acht klassische Musiker zum Einsatz kommen“. Und weiter: „Optische Highlights werden ein großes aufblasbares Huhn und eine sieben Meter hohe Digitaluhr sein.“












