8. Xanthophobie
Die Xanthophobie bezeichnet die krankhafte Angst vor der Farbe Gelb. Egal ob Kleidungsstücke, ein Kanarienvogel oder eine Wandfarbe: Gelb kommt nicht in die Tüte. Bei dieser Angststörung meiden Betroffene selbst den Gedanken an Gelbes oder das Wort „gelb“ auszusprechen. Gelb, das symbolisch für ein Warnsignal zum Beispiel bei Ampeln im Fußball als Karte, oder in der Natur für eine Wespe steht, kann hier eine Rolle spielen.
9. Trypophobie
Dieser Begriff bezeichnet die Angst vor der Anhäufung unregelmäßiger Löcher. Auf Griechisch bedeutet „Trypa“ Loch, „Phobos“ Angst. Trypophobie ist 2017 ein großes Internetphänomen, im Gegensatz zu den anderen Phobien aber noch keine anerkannte medizinische Diagnose. Einige Forscher behaupten sogar, dass das Phänomen nur durch das Internet entstanden sei. Betroffene berichten beim Anblick von entsprechenden Bildern von Übelkeit, Juckreiz und Atemnot.
10. Phobophobie
Wenn Sie glauben, es geht nicht schwerwiegender, dann kennen Sie die Phobophobie nicht, der „Angst vor der Angst”. Richten sich Phobien meist gegen bestimmte Dinge oder Situationen, bezieht sich die Phobophobie gegen sich selbst, nämlich auf eine Angst vor dem erwarteten Angstzustand. Ein Teufelskreislauf, der Betroffene regelmäßig in innere Spannungszustände versetzt, da sie das Eintreten von Angstsymptomen erwarten. Weil diese als sehr bedrohlich und unvermeidlich empfunden werden, geraten Betroffene oft in einen Kreislauf, der sich schnell zu einem intensiven Angstzustand oder einer Panikattacke steigert. Nicht wenige Phobophobiker ziehen sich in die soziale Isolation zurück.
Wenn Ihr Alltag von einer Angststörung beeinflusst ist, schämen Sie sich nicht, sondern suchen Sie einen Arzt auf, der Ihnen helfen kann.












