Im Anfangsstadium bemerken die Betroffenen nichts. Beschwerden treten erst dann auf, wenn der Tumor so groß geworden ist, dass er auf die Harnröhre übergreift oder wenn sich Tochtergeschwülste außerhalb der Prostata gebildet haben. Symptome sind neben Blut im Urin und in der Samenflüssigkeit auch Schmerzen bei der Ejakulation sowie Schmerzen in der Prostata. Betroffene berichten zudem häufig über Schmerzen im unteren Rückenbereich, in der Hüfte und im Becken.
3. Inkontinenz: Wenn die Blase schwächelt
Blasenschwäche und unfreiwilliger Urinverlust können verschiedene Ursachen haben. Das kann als eigenständige Erkrankung auftreten, aber auch ein Symptom einer anderen Erkrankung sein, wie einer vergrößerten Prostata oder von Prostatakrebs. Eine Inkontinenz ist aber eher in seltenen Fällen ein Anzeichen für einen Tumor. Eine Schwäche der Blase ist viel häufiger eine Begleiterscheinung der Krebsbehandlung.
- Inkontinenz: Ursachen für Blasenschwäche beim Mann
4. Potenzstörung: Die Prostata kann dahinterstecken
Kommt es zu Impotenz oder ist die Erektion weniger stark ausgeprägt, kann ebenfalls die Prostata dafür verantwortlich sein. In den meisten Fällen liegt die Ursache in der Prostatavergrößerung, aber in einigen Fällen ist auch ein Prostatakarzinom der Auslöser.
Schmerzhafte Ejakulation und weniger Samenflüssigkeit und Erektionsstörungen sind häufig die Folge. Das liegt daran, dass die Prostata auch in ihrem Inneren anschwillt. Dadurch verengen sich die Ausführungsgänge der Samenflüssigkeit und es gibt weniger Sperma beim Orgasmus. Schmerzen entstehen, wenn sich die Prostata zusätzlich entzündet. Dann tut es weh, wenn Sekret ausgestoßen wird.
5. Erhöhter PSA-Wert: Hinweis auf Prostatakrebs?
Der Arzt kann über eine Blutuntersuchung Ihren PSA-Wert ermitteln. Beim sogenannten prostataspezifischen Antigen handelt es sich um ein Eiweiß, das von der Prostata gebildet wird. Ist der PSA-Wert erhöht, kann das ein Hinweis auf eine gut- oder bösartige Veränderung der Prostata sein, aber auch auf eine Entzündung hinweisen. Im Bedarfsfall werden dann weitere Untersuchungen in die Wege geleitet.
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Welche Symptome sind typisch für Prostatakrebs?
Zu Beginn verursacht Prostatakrebs keine Beschwerden. Symptome treten erst dann auf, wenn der Primärtumor bereits eine gewisse Größe überschritten hat oder sich Metastasen gebildet haben. Laut der Deutschen Krebshilfe können folgende Symptome ein Warnzeichen für einen (bereits fortgeschrittenen) Tumor sein: Schmerzen in der Prostata, Beeinträchtigungen in der Blasenentleerung, Probleme bei der Darmentleerung, Blut im Urin sowie „Ischias“-Schmerzen. Wer solche Beschwerden bemerkt, sollte ärztlichen Rat suchen.












