Aus für Model S und Model X
Tesla opfert seine Flaggschiffe
15.04.2026 – 11:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Radikaler Kurswechsel bei Tesla: Der Elektroauto-Pionier streicht seine Oberklasse-Modelle S und X aus dem Programm. Wo bisher Luxuswagen vom Band liefen, baut das Unternehmen künftig Roboter.
Tesla beendet eine Ära. Im Mai endet die Produktion der langjährigen Flaggschiffe Model S (seit 2012) und Model X (seit 2015). Dies waren die Autos, die Tesla groß machten. Nun müssen sie weichen.
Der Grund für das Aus ist ein Strategiewechsel im Stammwerk Fremont. Tesla benötigt den Platz für ein neues Kapitel der Konzerngeschichte. In den Hallen sollen künftig humanoide Roboter namens „Optimus“ entstehen. Damit wandelt sich Tesla endgültig vom reinen Autobauer zum Robotik-Unternehmen. Bereits Anfang 2026 hatte der Konzern das Ende der Baureihen bestätigt. Nun folgt der Vollzug.
Zum Finale legt Tesla eine letzte Sonderserie auf: die „Signature Series“ der Plaid-Versionen. Wer ein Exemplar möchte, braucht Glück und ein gut gefülltes Konto.
Technisch entsprechen die Sondermodelle den bekannten Plaid-Modellen. Das Model S erhält zusätzlich Bremsen aus Carbon-Keramik mit goldenen Sätteln und 21-Zoll-Räder. Das Model X rollt auf 22-Zoll-Rädern zum Kunden.
Der Abschied hat allerdings seinen Preis: Das Model X der „Signature Series“ kostet umgerechnet etwa 135.000 Euro. Das Model S dürfte etwa 131.000 Euro kosten. Im Mai 2026 feiert Tesla die Übergabe der letzten 350 Fahrzeuge bei einem Event. Es ist der letzte große Auftritt der beiden Modellreihen, die wie kaum andere für den Aufstieg der Marke standen.












