Oscargewinner im TV
„Parasite“ ist hier im Stream zu sehen
Aktualisiert am 20.04.2026 – 09:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Viele Filmemacher greifen gesellschaftliche Themen kunstvoll in. Doch selten gelingt dies so eindrucksvoll wie beim vierfachen Oscar-Gewinner „Parasite“.
Kino soll unterhalten und das Publikum den Alltag vergessen lassen. Hinter großen Bildern und visuellen Effekten verbirgt sich jedoch häufig mehr. In der vielfach preisgekrönten Satire „Parasite“ zeigt Regisseur Bong Joon-ho die unüberbrückbare Kluft zwischen Arm und Reich, die eine ganze Gesellschaft spaltet.
Darum geht es in „Parasite“
Die vierköpfige Familie Kim hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. Das Geld reicht kaum zum Leben, ihre Wohnung ist ein Loch und die Hoffnung auf Besserung fehlt. Um dennoch an gute Jobs zu gelangen, fälscht Sohn Ki-woo (Woo-sik Choi) Zeugnisse und Zertifikate.
Als er eine Stelle als Nachhilfelehrer bei einer reichen Familie ergattert, sieht er seine Chance. Mit Tricks und Manipulationen sorgt er dafür, dass alle Angestellten im Haus durch seine Familie ersetzt werden. Was sich nach einer Rettung anfühlt, entwickelt sich für die Kims zum Alptraum.
Wie sehenswert ist „Parasite“?
Um den Überraschungseffekt zu bewahren, sollte man nicht zu viel verraten. Je weniger der Zuschauer über den Inhalt weiß, umso größer ist die Wirkung.
Klar ist: Presse und Publikum sind sich laut dem Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ einig. 99 Prozent der Kritiker- und 95 Prozent der Zuschauerstimmen feiern Bong Joon-hos Werk. Die Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 8,5 von 10 Punkten und platziert ihn auf Rang 34 der bestbewerteten Filme aller Zeiten.
„Parasite“ lief am 19. April 2026, um 23.35 Uhr in der ARD. Wer den ungewöhnlichen Film im TV verpasst hat, kann ihn bei Magenta TV im Stream schauen.
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Preisregen für Gesellschaftskritik
Bei der Oscarverleihung 2020 erhielt „Parasite“ vier der begehrten Auszeichnungen: „Bester Film“, „Bester internationaler Film“, „Beste Regie“ und „Bestes Originaldrehbuch“. Zwei weitere Nominierungen gab es für den Schnitt und das Produktionsdesign.
Insgesamt gewann der Film 309 Preise und erhielt über 260 Nominierungen. Neben den Oscars zählt dazu auch die „Goldene Palme“ der Filmfestspiele in Cannes und zwei BAFTA Awards.











