Fahrt in den Reifenstapel
Mick Schumacher erlebt verkorkstes Rennwochenende
20.04.2026 – 08:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Mick Schumacher fährt erst in einen Reifenstapel, erlebt dann ein enttäuschendes Qualifying – kommt aber immerhin noch etwas nach vorne. Den Sieg holt aber ein anderer.
Mick Schumacher kommt in seiner Premierensaison in der IndyCar Series weiter nicht so richtig in die Gänge. Beim fünften Saisonrennen der IndyCar Series in Long Beach wurde er 17. Das ist zwar sein bestes Saisonergebnis, das Wochenende insgesamt aber war eher enttäuschend.
Im Training am Samstag rutschte er im Wagen des RLL-Teams in einen Reifenstapel. Im ersten Qualifying schied er aus. Deshalb ging er von Startplatz 21 ins Rennen – arbeitete sich aber noch auf Rang 17 vor. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist der erste deutsche IndyCar-Pilot seit 21 Jahren. Er war zuvor in der Formel 1 und zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) aktiv. Vor ihm war 2005 Timo Glock der letzte Deutsche in der Serie.
Den Sieg holte sich Álex Palou. Der Spanier feierte in Long Beach seinen dritten Saisonsieg. Nach fünf von 18 Rennen führt er die Gesamtwertung wieder vor Kyle Kirkwood an. Schumachers nächste Chance bietet sich am 9. Mai beim Grand Prix von Indianapolis.











