Panne vor der Wahl
Falsche Briefwahlunterlagen in Berlin verschickt
09.09.2026 – 13:27 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem Berliner Bezirk befinden sich falsche Stimmzettel in Briefwahlunterlagen. Wer einen falschen Zettel zurückschickt, verliert seine Stimme. Was nun?
Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf haben Briefwähler der Wahlkreise 3 und 4 falsche Stimmzettel erhalten. Landeswahlleiter Stephan Bröchler informierte darüber am Mittwoch.
Betroffen sind demnach Wahlscheine vom 24. und 25. August 2026. Sechs Briefwähler meldeten sich den Angaben zufolge bisher – sie hatten jeweils den Stimmzettel des falschen Wahlkreises bekommen. Das Bezirkswahlamt gehe davon aus, dass bis zu 1.400 Wahlberechtigte betroffen sein könnten, und schreibe diese vorsorglich an, so Bröchler.
Wer einen falschen Stimmzettel zurückgeschickt habe oder unsicher sei, könne beim Bezirkswahlamt neue Unterlagen beantragen. Diese würden sofort mit dem richtigen Stimmzettel ausgestellt. Dabei werde der bereits abgegebene Wahlschein ungültig – die frühere Stimme zähle dann nicht mehr, heißt es in der Mitteilung. Eine doppelte Stimmabgabe sei ausgeschlossen, das Wahlgeheimnis bleibt gewahrt.
Fehler soll behoben werden
Bröchler betonte, Stimmen auf falschen Stimmzetteln seien ungültig. „Menschliche Fehler sind bei keiner Wahl hundertprozentig auszuschließen. Jetzt geht es darum, den Fehler so gut wie möglich zu beheben“, sagte er.











