Das Finale zum Nachlesen im Ticker:
Jannik Sinner – Alexander Zverev 6:7 (7:9), 7:6 (7:2), 6:3, 6:4
4. Satz, 6:7 (7:9), 7:6 (7:2), 6:3, 6:4 – Zverev dann versucht er doch noch mal alles. Beide kommen nach vorne ans Netz, wieder versucht es Sinner mit einem Lob, Zverev erläuft den noch, bringt ihn gerade so zurück – und Sinner stürzt beim Versuch, den Ball noch mal zurückzubringen. Wahnsinn. Er feuert das Publikum an, es gibt Standing Ovations bei 30:30. Und bei der nächsten Rally setzen die beiden noch einen drauf. Zverev versucht es mit einem Stopp, Sinner erreicht auch diesen Ball und bringt ihn unerreichbar für den Deutschen zurück. Und hat Matchball. Mit einem Vorhand-Winner holt er sich erneut den Titel von Wimbledon. Er sinkt zu Boden unter dem Applaus des Publikums, das hier ein mitreißendes Match mit einem verdienten Sieger erlebt hat. Alexander Zverev dagegen hat ein bitteres erstes Endspiel auf dem Centre Court mitmachen müssen. Nach starkem Beginn gab er die Partie immer weiter aus der Hand im Angesicht eines immer besser aufspielenden Sinner, der sich am gewonnen Tie-Break Ende des zweiten Satzes aufrichtete und am Ende der abgeklärtere, stabilere Spieler der beiden war.
4. Satz, 6:7 (7:9), 7:6 (7:2), 6:3, 5:4 – Zverev verkürzt noch mal. Nun aber kann Jannik Sinner zur Titelverteidigung ausservieren.
4. Satz, 6:7 (7:9), 7:6 (7:2), 6:3, 5:3 – Zverev haut eine weitere Vorhand weit ins Aus, steht direkt vor seiner Box, dreht sich schimpfend um, gestikuliert: „Was soll ich denn machen?“ Und Sinner macht derweil einfach weiter. Ein Ass zum 40:0, einen Rückhand-Longline – und Alexander Zverev verliert gegen den Matchverlust.
4. Satz, 6:7 (7:9), 7:6 (7:2), 6:3, 4:3 – Einfach unglaublich, was Sinner hier zeigt. Erst „errutscht“ er eine Vorhand von Zverev, rutscht beim Folgeschlag wieder aus, bringt einen Lob zurück, den Zverev wiederum noch erläuft – und schließt dann per Volley ab. Wahnsinn. Dann bleibt der Deutsche im Netz hängen, hadert weiter mit sich selbst. Landet darauf mit einer Rückhand im Seitenaus, und Sinner hat zwei Breakbälle. Den ersten wehrt Zverev mit seinem 15. Ass ab, beim zweiten kommt er ans Netz, riskiert viel – und punktet per Volley. Gleichstand. Da ballt der Hamburger die Faust. Was bringt es ihm aber, wenn er darauf mit einer Vorhand im Aus landet? Sinner hat erneut die Chance zum Break – und nutzt sie mit einem Vorhand-Winner. Jetzt wird es ganz eng für Alexander Zverev.











