7 Feiertags-Fakten
Ostereier bloß nicht abschrecken
Aktualisiert am 25.03.2024Lesedauer: 3 Min.
Ob selbst gefärbt oder gekauft: Knallbunte Ostereier gehören in jedes Osternest. Wie Sie die Eier am besten färben und wie Sie Ostereier länger genießen können.
1. Brauch: Woher kommt das Osterei?
Schon im alten Orient stand das Ei für Fruchtbarkeit, weil es neues Leben bringt. Im alten Ägypten galt es als Ursprung der Welt. In der christlichen Theologie ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi nach der Kreuzigung. Das Leben (das Küken) triumphiert über den Tod (die Schale), vergleichbar mit dem Sohn Gottes, der aus dem Grab auferstand.
Die Tradition des Eierfärbens hat einen heidnischen Ursprung und ist Jahrhunderte alt. Die Herkunft des Brauchs ist nicht gesichert. Eine Theorie ist, dass die Menschen im Mittelalter Eier in der Fastenzeit färbten, um sie von frischen Eiern zu unterscheiden. Denn während der Fastenzeit verzichteten Christen damals streng auf Fleisch und Eier. Damit die vielen Eier, die innerhalb der 40 Tage gelegt wurden, nicht verdarben, wurden sie hart gekocht und mit Zwiebelschalen oder roter Beete gefärbt.
2. So färben Sie Eier am besten
Mit der Blättertechnik können Sie Eier auf besonders kreative Art und Weise färben. Dazu werden Blätter oder Pflanzen auf das Ei gelegt und mit einer Strumpfhose befestigt, bevor sie in Farbe getaucht werden. Hier finden Sie eine Anleitung dazu.
3. Darum sollten Sie Ostereier nicht abschrecken
Gekochte Eier halten sich rund drei Wochen. Allerdings sollten Sie sie nach dem Kochen nicht abschrecken, also mit kaltem Wasser übergießen. Denn durch den Temperaturunterschied kann die Schale beschädigt werden und Bakterien können durch die feinen Risse ins Innere des Eis gelangen. Dadurch verkürzt sich die Haltbarkeit und das Ei kann schon nach wenigen Tagen verderben.












