Wo es den Piks gibt
Stadtspitze ruft in der Grippesaison zur Impfung auf
15.10.2026 – 17:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit dem Herbst steigt das Risiko für Atemwegsinfektionen. Die Stadtspitze empfiehlt, den eigenen Impfschutz jetzt zu überprüfen. Und geht mit gutem Beispiel voran.
Die Stadt Nürnberg hat ihre Bevölkerung dazu aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Oberbürgermeister Marcus König (CSU) ließ sich in dieser Woche gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Stadtspitze selbst impfen. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Nürnberg hervor.
König begründet so: „Mit der Grippeschutzimpfung kann jede und jeder einen wichtigen Beitrag zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer leisten.“ Mit der öffentlichen Kampagne will er andere Nürnberger dazu animieren, ihren Impfschutz zu überprüfe. Eine hohe Impfquote helfe zudem dabei, das Gesundheitssystem in der Grippesaison zu entlasten.
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Die Stadt orientiere sich dabei nach eigenen Angaben an den Vorgaben der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die STIKO empfiehlt die jährliche Grippeimpfung vor allem für Menschen ab 60 Jahren, Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Schwangere sowie Menschen mit erhöhtem beruflichen oder persönlichen Ansteckungsrisiko.
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„Im Zweifelsfall Kontakt zum Hausarzt aufnehmen“
Klaus Friedrich, Leiter des Gesundheitsamts Nürnberg, riet zur ärztlichen Beratung: „Wer unsicher ist, ob eine Impfung im eigenen Fall sinnvoll ist, sollte sich ärztlich beraten lassen und im Zweifelsfall Kontakt zum Hausarzt aufnehmen.“ Er empfiehlt, dann auch über andere Impfungen wie RSV oder Pneumokokken zu sprechen.
Erst vor wenigen Tage informierte das Gesundheitsamt über deutlich ansteigende Infektionszahlen vom Corona-Virus. Hier lohnt es sich ebenfalls seinen Impfstatus gegen Covid überprüfen zu lassen.
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In Bayern dürfen inzwischen auch Apotheken Grippeschutzimpfungen anbieten. Damit gibt es neben der Hausarztpraxis eine weitere Anlaufstelle für die Impfung. Auch Haus- und Facharztpraxen in Nürnberg bieten Grippeimpfungen an. Hier ist eine Aufstellung der Medic-Center, in denen man sich impfen lassen kann.
Nach der Impfung baut sich der Schutz innerhalb von etwa zwei Wochen auf. Weitere Informationen gibt es beim Robert Koch-Institut sowie auf dem Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, hier nachzulesen.











