Im Zweitliga-Topspiel
Eigentor ebnet den Weg: Nürnberg schlägt den Meister
Aktualisiert am 09.05.2026 – 22:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Der 1. FC Nürnberg lässt Meister Schalke 04 keine Chance. Ein Eigentor bringt die Nürnberger auf die Siegerstraße, dann wird es deutlich.
Im letzten Topspiel der aktuellen Zweitligasaison hat der 1. FC Nürnberg Meister Schalke 04 mit 3:0 (2:0) geschlagen. Aus sportlicher Sicht hatte die Partie bereits vor Anpfiff keine wirkliche Bedeutung mehr. Schalke stand bereits zuvor als erster Aufsteiger in die Bundesliga fest. Nürnberg springt mit dem Sieg auf Rang acht. Der „Club“ hatte sich aber bereits zuvor den Klassenerhalt gesichert und auch keine Chance mehr auf den Aufstieg.
Schalke 04 steckte die Aufstiegsparty mit anschließendem Ibiza-Kurztrip offensichtlich noch in den Knochen. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslić kassierte jedenfalls die erste Liganiederlage seit dem 31. Januar. In der Vorwoche hatten die „Knappen“ mit einem 1:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die Bundesliga nach drei Jahren Abstinenz perfekt gemacht.
Im Anschluss war die Mannschaft um Stürmer Edin Džeko und Kapitän Kenan Karaman für einige Tage zum Feiern nach Ibiza geflogen. Trainer Muslić sagte im Vorfeld der Partie, es gehe darum, zurück in den „Wettkampfmodus“ zu schalten: „Wir fahren nach Nürnberg, um das Spiel zu gewinnen.“ Davon war im stimmungsvollen Max-Morlock-Stadion aber wenig zu sehen.
Ein Eigentor von Ron Schallenberg (20.) und die Treffer von Henri Koudossou (46.) und Mohamed Ali Zoma (72.) brachten den Erfolg der Nürnberger, der noch höher hätte ausfallen können.
Die „Königsblauen“ mussten auf Stammtorhüter Loris Karius verzichten, der wegen der Geburt seines zweiten Kindes in Italien weilt. Nürnberg war von Beginn an das bessere Team, neben den regulären Toren wurden zwei vermeintliche Treffer von Zoma (27., 45.) in der ersten Halbzeit wegen Abseitspositionen aberkannt. Kurz nach dem Seitenwechsel traf Koudossou zudem den Pfosten (47.). Nürnberg vergab darüber hinaus weitere Topchancen.











