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Home » Noch ein Datenpaket online – Probleme für Behörden
Deutschland

Noch ein Datenpaket online – Probleme für Behörden

By zeit-heute.deSeptember 6, 20262 Mins Read
Noch ein Datenpaket online – Probleme für Behörden
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Hackerangriff in Berlin

Weitere Daten veröffentlicht: Probleme für Verwaltungen

Aktualisiert am 06.09.2026 – 20:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Polizist mit einem Smartphone (Archivbild): Berlin hat einen Hackerangriff erlebt. (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)

Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz haben die Täter interne Zugangsdaten veröffentlicht. Die Bauverwaltung verschärft ihre Schutzmaßnahmen.

Mitarbeiter der Berliner Bauverwaltung müssen nach der Veröffentlichung interner Zugangsdaten durch Cyberkriminelle mit Einschränkungen bei der Arbeit rechnen. Darauf wies die Senatskanzlei am frühen Abend hin.

In der Nacht auf Sonntag hätten die Täter nach dem Cyberangriff auf das Landesnetz Berlin ein weiteres Datenpaket veröffentlicht. „Gegenstand der neuen Veröffentlichung der Angreifer auf das Landesnetz Berlin sind unter anderem Zugangsdaten.“

  • Hackerangriff in Berlin: Welche Gefahren drohen nun?

Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen habe daher die bisherigen Maßnahmen überprüft und in einigen Aspekten nachgeschärft. Die zusätzlichen Maßnahmen könnten bei der Nutzung von Fachverfahren in der Bauverwaltung kurzfristig zu Einschränkungen führen, so die Senatskanzlei. „Alle Nutzerinnen und Nutzer werden darüber informiert“.

Hacker hatten tagelang Zugang zu Datennetz der Verwaltung

Auswirkungen seien auch für Bürgerinnen und Bürger möglich, sagte eine Senatssprecherin auf dpa-Anfrage. Dazu, um welche Fachverfahren es geht und um welche konkreten Maßnahmen, machte sie keine Angaben. Ein Fachverfahren ist zum Beispiel das Beantragen und Bewilligen von Wohngeld.

Die Hacker hatten sich vom 7. bis zum 12. August unbemerkt Zugang zu Teilen des Berliner Landesnetzes verschafft und Daten abgeschöpft. Betroffen waren die Senatsverwaltungen für Bauen und Verkehr. Die Verwaltung bemerkte den Angriff am 14. August und machte ihn drei Tage später öffentlich.

Die Hacker-Gruppe Rhysida forderte 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Der Senat zahlte nicht, die Cyberkriminellen veröffentlichten die Daten nach Ablauf ihres Ultimatums. Darunter sind personenbezogene Daten wie Arbeitsverträge oder Bewerbungsunterlagen. Laut Medienberichten und der Einschätzung von IT-Experten könnten allerdings auch hochsensible Daten geleakt worden sein, die für den Schutz kritischer Infrastruktur und die Sicherheit von Bund und Ländern relevant sind.

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