Nach Antisemitismus-Skandal
Mit 24 Jahren: Sport-Star geht in Entzugsklinik
02.04.2026 – 09:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Auf dem Spielfeld zeigte er in der abgelaufenen Saison starke Leistungen. Abseits davon aber fiel Puka Nacua negativ auf – und zieht nun offenbar Konsequenzen.
NFL-Receiver Puka Nacua von den Los Angeles Rams hat sich freiwillig in eine private Einrichtung begeben. Das teilte sein Anwalt der Nachrichtenagentur AFP mit. Der 24-Jährige hatte zuletzt nicht nur auf dem Spielfeld für Aufsehen gesorgt.
Dem Anwalt zufolge habe sich Nacua in die Einrichtung begeben, „um sich auf seine Gesundheit, seine persönliche Weiterentwicklung und seine allgemeine Entfaltung zu konzentrieren“. Welche Behandlung Nacua erhält, wurde nicht mitgeteilt. Die Entscheidung sei vor einer gegen ihn eingereichten Klage gefallen und stehe in keinem Zusammenhang mit dieser.
Sportlich hatte Nacua in der abgelaufenen Saison überzeugt. Er führte die NFL mit 129 Receptions an, erzielte 1715 Yards und zog mit den Rams bis ins Playoff-Halbfinale ein.
Abseits des Spielfelds geriet er in die Kritik. Im Dezember entschuldigte er sich, nachdem er während eines Livestream-Auftritts eine antisemitische Geste gezeigt hatte. Im März reichte eine Frau Klage gegen ihn ein. Sie behauptete, Nacua habe eine antisemitische Äußerung getätigt und sie in der Silvesternacht in Los Angeles gebissen. Sein Anwalt wies den Antisemitismus-Vorwurf als „offensichtliche Lüge“ zurück und bezeichnete den Biss als „Rangelei“.
In seiner Erklärung hielt der Anwalt fest: „Puka übernimmt Verantwortung für sein Wohlbefinden und die Steigerung seiner Leistungsfähigkeit während der Saisonpause.“











