„Haben deutlich kommuniziert“

Neuer fehlt im Kader: Kompany spricht Klartext


17.10.2026 – 19:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Manuel Neuer (l.) neben Jonas Urbig: Beide stehen beim FC Bayern unter Vertrag. (Quelle: IMAGO/Nordphoto / Hafner)

Manuel Neuer fehlt gegen Leipzig. Stellvertreter Jonas Urbig rückt mehr und mehr in den Fokus. Vincent Kompany sieht die aktuelle Situation gelassen.

Der FC Bayern muss auch beim Topspiel gegen RB Leipzig auf Manuel Neuer verzichten. Der frühere Nationaltorhüter hatte am vergangenen Wochenende beim 2:2 in Augsburg das Spiel zwar beenden können, fehlte dem deutschen Rekordmeister aber daraufhin in der Champions League bei Viking Stavanger (3:3) mit Fußproblemen. Gegen RB stand Neuer gar nicht erst im Kader.

„Wir machen uns keine Sorgen“, stellte Bayern-Trainer Vincent Kompany vor dem Anpfiff in der Allianz Arena am Sky-Mikrofon klar. Wann Neuer zurückkehrt, ist aber weiterhin ungewiss. Die Pause werde „nicht so lange dauern“, sagte der Belgier bereits am Freitag.

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Bis zu Neuers Rückkehr hütet Jonas Urbig wie gewohnt das Münchner Tor. Für den 23-Jährigen ist das Duell gegen die Sachsen der vierte Einsatz in dieser Saison. „Wir haben einen Plan, wir haben ganz deutlich kommuniziert, was wir vorhaben“, sagte Kompany angesprochen auf seine Nummer zwei.

„Wäre ohne Manus Führung nicht möglich“

Urbig überzeugte bereits in der vergangenen Saison, debütierte zuletzt im DFB-Team und ist designierter Nachfolger Neuers. Mit seinem Torhütergespann ist Kompany zufrieden, die Rollenverteilung klar: „Wir haben gesagt, dass Manuel die Nummer eins ist. Wir wollen aber auch die Spielminuten für Jonas, weil wir ihm vertrauen“, betonte Kompany mit Blick auf Urbigs Entwicklung. Die Bayern wollen den jungen Keeper stärken, „das haben wir gemacht und das wäre ohne Manus Führung und Menschlichkeit nicht möglich“.

Zuletzt kam die Frage auf, ob Urbig Neuer vorzeitig aus dem Tor verdrängen könnte. Er sei inzwischen eine „starke Nummer zwei“, weil die Bayern das erarbeitet hätten, so Kompany. „Wir sind in einer Phase, die wir selbst gewollt haben. Viele wünschen sich das“, schob er mit Blick auf seine beiden leistungsstarken Schlussmänner hinterher.

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