13-jähriger Kölner Künstler

Mikail Akar überreicht OB Burmester ein besonderes Kunstwerk

17.10.2026 – 19:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Mikail Akar und Torsten Burmester: Der 13-Jährige überreichte dem Bürgermeister ein besonderes Geschenk. (Quelle: Mikail Akar)

Mit seinen Bildern verdient der 13-jährige Kölner viel Geld. Jetzt hat Mikail Akar ein Herz für Unicef gestaltet und es im Rathaus persönlich übergeben.

Der 13-jährige Kölner Künstler Mikail Akar hat Oberbürgermeister Torsten Burmester im Kölner Rathaus ein selbst gestaltetes Kunstherz überreicht. Das Werk entstand anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Kinderhilfswerks Unicef. Darüber informierte das Management des jungen Künstlers am Freitag (16. Oktober).

Das Herz gehört zur bundesweiten Initiative „80 Jahre Unicef – 80 Städte, 80 Herzen“. Künstler gestalten dafür individuelle Kunstwerke, die anschließend versteigert werden sollen. Der Erlös soll Hilfsprojekte für Kinder unterstützen.

Mikail Akar stellt seine Bilder bald in New York aus

Akar ist nach Angaben seines Managements der jüngste Teilnehmer der Aktion. Sein Kunstherz für Köln gestaltete er mit abstrakten Formen und kräftigen Farben. Bei der Übergabe im Rathaus waren auch die Kölner Künstler Anton Fuchs und Heike Haupt anwesend. Beide beteiligen sich ebenfalls mit eigenen Kunstherzen an der Initiative.

Für den 13-Jährigen stehen in den kommenden Wochen auch noch weitere besondere Termine an. Am Donnerstag, 22. Oktober, reist Akar nach New York. Dort plant er eine Malaktion an der Freiheitsstatue. Am 29. Oktober folgt eine Ausstellung seiner Werke im Stadtteil SoHo in Manhattan. Anschließend kehrt der Kölner in seine Heimatregion zurück. Am 7. November eröffnet er seine letzte Ausstellung des Jahres im Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. Dort soll auch das Kunstherz zu sehen sein, das er Burmester im Kölner Rathaus überreicht hat.

Manuel Neuer und Peter Maffay kauften Akars Bilder

Akar malt bereits seit seinem vierten Lebensjahr. Seine Bilder erzielen teilweise Preise von mehreren Zehntausend Euro. Zu den Käufern seiner Werke gehören unter anderem Fußballtorwart Manuel Neuer und Sänger Peter Maffay. Im Oktober 2025 sprach der junge Künstler mit der Lokalredaktion von t-online in seinem Atelier in Köln-Ehrenfeld über seine Karriere. Dabei erklärte er auch, warum ihn die häufig verwendete Bezeichnung als „Wunderkind“ stört.

Akar sagte damals: „Ich heiße Mikail Akar – und nicht ‚Wunderkind‘.“ Er habe mehrfach darum gebeten, auf solche Spitznamen zu verzichten. Seine Verbundenheit mit Köln zeigt sich auch in seiner Kunst. Im Interview erklärte Akar, dass seine Signatur sowohl für seinen Namen als auch für den Kölner Dom stehe. Sein langfristiges Ziel formulierte er damals ebenfalls: Er wünsche sich, dass seine Bilder eines Tages in einem Museum wie dem Louvre hängen.

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