Sender verkündet Personalie
Nachfolge für ARD-Moderator steht fest
24.06.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Jahrelang führte Georg Restle durch das ARD-Politmagazin „Monitor“. Im Frühjahr war dann aber Schluss. Nun steht fest, wer auf ihn folgen wird.
Schon Ende März hatte sich der Moderator Georg Restle nach 14 Jahren von der Sendung „Monitor“ verabschiedet und ins ARD-Studio Nairobi gewechselt. Am Mittwoch teilte der WDR mit, dass der 33-jährige Journalist Vassili Golod neuer Leiter und Moderator des ARD-Formats wird.
Der Sender stellte ihn als erfahrenen und mehrfach ausgezeichneten Journalisten vor: „Vassili Golod berichtet seit 2022 als ARD-Korrespondent aus der Ukraine. Seit 2023 leitet er das ARD-Studio in Kyjiw.“ Außerdem wurde er in den vergangenen Jahren für seine Berichterstattung aus der Ukraine zweimal als „Journalist des Jahres“ ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er 2023 im Team den Deutschen Fernsehpreis.

Bis er seine neuen Aufgaben übernimmt, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Denn wie der Sender weiter mitteilte, soll Vassili Golod erst im Frühjahr 2027 auf die neue Position bei „Monitor“ wechseln. „Bis auf Weiteres wird der langjährige stellvertretende Redaktionsleiter Achim Pollmeier ‚Monitor‘ kommissarisch leiten und moderieren“, hieß es. Die Sendung „Monitor“ hatte im vergangenen Jahr ihren 60. Geburtstag gefeiert.
Ellen Ehni, die WDR-Chefredakteurin Politik und Zeitgeschehen, erklärte: „Mit Vassili Golod gewinnen wir für die Leitung einen Journalisten, der für seine politischen Einordnungen bei Tagesschau und Tagesthemen genauso bekannt ist wie bei Social Media oder im Podcast. Und der noch dazu seit drei Jahren ein ARD-Auslandsstudio mitten im Krieg führt.“
Vassili Golod wurde im ukrainischen Charkiw geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Göttingen und Aberystwyth (Wales). Nach seinem Volontariat beim WDR arbeitete er unter anderem als ARD-Korrespondent in London sowie als Reporter, Redakteur und Chef vom Dienst im WDR-Newsroom. Über die Nachfolge in der Leitung des ARD-Studios in Kyjiw will der WDR zu einem späteren Zeitpunkt informieren.












