„Es gibt jetzt die Möglichkeit“
Wende um Buckelwal Timmy: Minister macht Ankündigung
Aktualisiert am 15.04.2026 – 15:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Kehrtwende bei Buckelwal Timmy. Bislang wollte man das gestrandete Tier in Ruhe sterben lassen, jetzt soll es einen neuen Rettungsversuch geben.
Für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal Timmy gibt es neue Hoffnung: Der mecklenburg-vorpommerische Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz einen neuen Rettungsversuch angekündigt.
Es liege ein Konzept von zwei Unternehmern vor, das beabsichtige, den Wal mithilfe von Luftkissen anzuheben. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Erste Maßnahmen sollen noch heute beginnen, sagte Backhaus. Details sollen im Laufe des Tages folgen. Bei einem der Unternehmer handelt es sich um Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz. Der Multimillionär hatte sich vor Tagen mit einem möglichen neuen Rettungsversuch ins Spiel gebracht, ein Eilantrag vor Gericht war jedoch zunächst gescheitert.
Im Video | Neue Aufnahmen zeigen: So klingt Wal Timmy
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„Es gibt jetzt die Möglichkeit, den Wal mit einem minimalinvasiven Eingriff in Obhut zu nehmen.“ Backhaus stellte jedoch klar, sein Ministerium sei nicht für den Erfolg der Rettungsaktion verantwortlich, sondern das privat beauftragte Unternehmen. „Wir kontrollieren und überwachen“, fügte er hinzu.
Der kranke und geschwächte Buckelwal liegt bereits seit dem 31. März in der Wismarbucht. Die letzten aktiven Rettungsversuche wurden von Regierungsseite am 1. April aufgrund des Gesundheitszustandes des Tiers eingestellt, um den Wal in Frieden sterben zu lassen. Am Wochenende wurde erfolglos versucht, den Wal mit seinen eigenen Walgesängen zu animieren, sich selbst zu befreien.
Seit einigen Tagen wollen private Initiativen den Wal retten, scheiterten bislang aber vor dem Schweriner Verwaltungsgericht. Zuletzt waren die Ergebnisse in drei Eilverfahren noch offen.
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