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Home » Millionenbetrug mit Fakeshops in Köln: Razzia bei Friseurbetrieb
Panorama

Millionenbetrug mit Fakeshops in Köln: Razzia bei Friseurbetrieb

By zeit-heute.deMai 21, 20262 Mins Read
Millionenbetrug mit Fakeshops in Köln: Razzia bei Friseurbetrieb
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37-Jähriger in Verdacht

Millionenbetrug – Razzia bei Friseurbetrieb


20.05.2026 – 18:53 UhrLesedauer: 1 Min.

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Friseurbetrieb (Symbolbild): Die Beamten durchsuchten ein Wohnhaus und einen Friseurladen. (Quelle: Angelika Warmuth/dpa./dpa)

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Im Internet sehen Menschen Produkte, die sie kaufen möchten. Sie bestellen – und erhalten nichts. Jetzt glaubt die Staatsanwaltschaft, den Schuldigen zu haben.

Ein 37 Jahre alter Mann soll über mehrere Jahre hinweg zahlreiche Opfer betrogen und damit illegal Millionen verdient haben. Am Mittwoch erschienen Einsatzkräfte von Polizei und Steuerfahndung bei ihm. Die Beamten durchsuchten am Morgen ein Wohnhaus in der 29.000-Einwohner-Stadt Rösrath im Rheinisch-Bergischen Kreis sowie einen Friseurbetrieb in Köln-Niehl.

Die Staatsanwaltschaft Köln wirft dem 37-Jährigen Warenbetrug, Steuerhinterziehung und Geldwäsche vor. Nach Überzeugung der Ermittler hat der Mann von 2021 bis 2025 mindestens vier falsche Online-Shops betrieben: Über die Fake-Handelsplattformen kassierte er Geld für Ware, die er nie verschickte.

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Vermeintlich lukrative Nebenjobs im Internet

Zudem soll er online Stellenanzeigen für Nebenjobs als App-Tester geschaltet haben. 380 Menschen aus ganz Deutschland hätten sich auf diese Anzeigen gemeldet und für einen vermeintlichen Software-Test Bankkonten eröffnet, über die der 37-Jährige dann die Kontrolle übernommen habe.

Die Millionengewinne seiner falschen Shops soll der Verdächtige auf diese Konten überwiesen und von dort in Kryptowährungen transferiert haben. Ob die Menschen, die einen lukrativen Nebenjob im Internet witterten, dabei ebenfalls Geld an den Mann verloren, konnte ein Polizeisprecher t-online am Mittwochabend nicht sagen.

Krypto- und Finanzermittler sowie Steuerfahnder stellten bei den Durchsuchungen Beweismittel, Geld und Wertsachen sicher, hieß es. Die Ermittlungen dauern an. Eine Festnahme gab es nicht.

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