Bluttat in Wilhelmsburg
Messerangriff in Hamburger Park – Täter von Zeugen überwältigt
29.05.2026 – 01:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Messerangriff in Hamburg-Wilhelmsburg: Zwei Männer geraten in einem Park in Streit. Was Zeugen dann taten, verhinderte möglicherweise Schlimmeres.
Ein Park in Hamburg-Wilhelmsburg ist am Donnerstag zum Tatort geworden: Zwei Männer, die sich kannten, gerieten gegen 19.40 Uhr in einer Parkanlage nahe der Veringstraße in Streit. Die Situation kippte, einer der Männer griff zu einem Messer und verletzte seinen Kontrahenten.
Passanten schlugen Alarm und riefen Polizei und Rettungskräfte. Mehrere Streifenwagen trafen ein. Den mutmaßlichen Angreifer hielten Zeugen bis zur Ankunft der Beamten fest, die ihn schließlich in Gewahrsam nahmen.
Männer sollen unter Alkoholeinfluss gestanden haben
Der Mann wurde mit Stichverletzungen am Oberkörper in eine Klinik eingeliefert. Wie schwer er verletzt wurde, ist unklar – Medienberichte widersprechen sich in diesem Punkt. Lebensgefahr bestand aber laut Polizei nicht. Weil zunächst Unklarheit über den Zustand des Opfers herrschte, wurde ein Rettungshubschrauber in Bereitschaft versetzt, sein Einsatz war letztlich nicht erforderlich.
Beide Beteiligten hatten Alkohol getrunken, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Warum der Streit in eine Messerattacke mündete, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst hat den Fall übernommen, das Gelände rund um den Tatort wurde gesichert.
Es war nicht der einzige Messerangriff in der Stadt an diesem Abend: Gut zwei Stunden später wurde in Hamburg-Allermöhe am Edith-Stein-Platz ein Mann mit Stichverletzungen im Rücken in ein Krankenhaus gebracht. Auch in diesem Fall nahm die Polizei eine Person fest.












