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Home » Merz ist unbeliebter als Scholz am Ende
Politik

Merz ist unbeliebter als Scholz am Ende

By zeit-heute.deJuni 5, 20262 Mins Read
Merz ist unbeliebter als Scholz am Ende
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Debatte um „Kanzlertausch“

„Er ist jetzt schon unbeliebter als Olaf Scholz am Ende“

Aktualisiert am 05.06.2026 – 16:56 UhrLesedauer: 1 Min.

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Friedrich Merz: „Er ist jetzt schon unbeliebter als Olaf Scholz am Ende“, sagt „Bild“-Vizechefredakteur Paul Ronzheimer. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

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Medienhype oder relevanter Journalismus: „Bild“-Vize Paul Ronzheimer und t-online-Chefredakteur Florian Harms diskutieren im „Tagesanbruch“-Podcast über die „Kanzlertausch“-Berichterstattung.

„Bild“-Vize Paul Ronzheimer widerspricht im „Tagesanbruch“-Podcast von t-online dem Vorwurf, die Berichterstattung zu angeblichen Kanzlertausch-Spekulationen sei übertrieben gewesen. „Kein Bundeskanzler vorher hat nach einem Jahr mit solchen Werten zu kämpfen gehabt wie Friedrich Merz. Er ist jetzt schon unbeliebter als Olaf Scholz am Ende“, sagt Ronzheimer.

Das spiele in der CDU eine große Rolle. „Sehr relevante Akteure dieser Partei haben über dieses Szenario gesprochen. Ich bleibe dabei, dass es eine relevante Geschichte ist“, so Ronzheimer. Medien wie „Stern“ und „Bild“ hatten nahegelegt, in CDU und CSU gebe es Überlegungen über Szenarien, Bundeskanzler Merz durch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst auszutauschen.

Diese Berichte kritisiert Florian Harms, Chefredakteur von t-online, im Gespräch mit Ronzheimer als übertrieben. „Diese Berichterstattung ist größer gewesen als die Fakten“, sagt er. Der Initialbericht im „Stern“ sei „mehr oder weniger Geraune“ gewesen.

In Fahrt gekommen sei die Geschichte, als die „Bild“-Zeitung sie größer aufgeschrieben habe, am Ende sei sie die Aufmachermeldung in der „Tagesschau“ gewesen – und damit „größer, als sie es de facto ist“. Bei genauerer Betrachtung habe derzeit in der Union kaum jemand Interesse an einem Kanzlertausch, auch nicht das Wüst-Lager.

Der „Tagesanbruch“-Podcast ist auf t-online und auf allen Podcast-Plattformen abrufbar. Darin sprechen Ronzheimer und Harms auch über die Glaubwürdigkeit von Medien, über ihre Reportererlebnisse und ihre journalistischen Anfänge.

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