„Auf das absolut Notwendigste“ reduzieren
Zehntausende Deutsche sollen nicht duschen oder baden
11.08.2026 – 09:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Waldbrand in Hessen stellt die Einsatzkräfte vor Herausforderungen – und das Löschwasser wird knapp. Die Behörden warnen amtlich.
Nach dem Ausbruch eines großen Waldbrands in Südhessen haben die Behörden eine amtliche Warnmeldung ausgegeben. Zehntausende Menschen nordöstlich von Hanau wurden per Katastrophen-Warn-Apps aufgefordert, ihren Wasserbrauch „auf das absolut Notwendigste“ zu reduzieren. Das Wasser werde für die Löscharbeiten benötigt, hieß es.
Am Montag waren gleich an mehreren Stellen in dem Waldstück zwischen Ober- und Niederrodenbach Feuer ausgebrochen. Betroffen war eine Fläche von 55 Hektar, wie ein Sprecher des Main-Kinzig-Kreises t-online sagte. Per Polizeihubschrauber wurde auch aus der Luft gelöscht, zudem kamen Drohnen zum Einsatz.
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Die Polizei schließt Brandstiftung als Ursache für die Feuer nicht aus, den Angaben zufolge ist unklar, ob die einzelnen Brandstellen in einem Zusammenhang stehen. Zeugen wurden gebeten, sich bei der Hanauer Kriminalpolizei zu melden.

Brand in Hessen unter Kontrolle – aber Wasser weiter knapp
Am Dienstagmorgen teilten die Einsatzkräfte mit, der Brand sei unter Kontrolle, der Kreissprecher wollte aber noch keine endgültige Entwarnung geben. Das Gebot, Wasser zu sparen, gelte unvermindert weiter.
Konkret gilt die amtliche Warnmeldung für die Gemeinden Freigericht, Hasselroth, Rodenbach, Erlensee und Bruchköbel. Mehrere Zehntausend Menschen leben in der betroffenen Region. „Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie andere wasserintensive Tätigkeiten. Jeder Liter zählt“, heißt es in dem Aufruf.












