Nagelsmann lässt ihn daheim
Ginter regiert auf WM-Aus
Aktualisiert am 21.05.2026 – 20:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst die Niederlage im Europa-League-Finale, dann kein Platz im WM-Kader: Matthias Ginter erlebt zwei bittere Tiefschläge innerhalb eines Tages. Beim Empfang in Freiburg findet er klare Worte.
Matthias Ginter hat sich nach seiner Nicht-Nominierung für die Fußball-WM öffentlich enttäuscht gezeigt. Der Innenverteidiger des SC Freiburg sprach beim Heimempfang im Breisgau über die härtesten 24 Stunden seiner jüngsten Karriere – einen Tag nach der 0:3-Finalniederlage in der Europa League gegen Aston Villa in Istanbul. „Mehr hätte ich nicht machen können. Ich habe alles versucht und alles getan“, sagte der 32-Jährige.
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Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte den 32-Jährigen trotz einer starken Saison nicht für die WM-Endrunde nominiert. Das Turnier findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. Die Enttäuschung sei „natürlich sehr groß“, sagte Ginter. Er kündigte aber an: „Natürlich werde ich auch der Mannschaft die Daumen drücken.“
Ginter wurde fast drei Jahre lang nicht berufen
Nagelsmann erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dass sich Ginter „nicht viel vorzuwerfen“ habe und er ein „super Typ“ sei. „Wir hatten mehrere Feedback-Gespräche, und er hat sicher berechtigten Anspruch, dabei zu sein – wie zehn, zwölf andere auch.“ Entscheidend sei gewesen, dass Ginter fast drei Jahre nicht berufen wurde. „Du musst überlegen, welche Spieler passen zusammen, wie oft haben die schon zusammengespielt, wie viel würfelst du durcheinander“, sagte Nagelsmann.
Die Fans im Breisgau feierten Ginter mit Sprechchören. Für Nagelsmann gab es hingegen Pfiffe. Mit Blick auf die Saison sagte Ginter, es sei „eine besondere Saison“ gewesen, „leider nicht mit dem letzten Schritt“. Freiburg verpasste zudem erneut die Qualifikation für die Champions League. Ginter dazu: „Irgendwann sind wir dann auch mal dran.“











