Fifa-Boss
„Kaum etwas Unsinnigeres“: Bayern-Legende rechnet mit Infantino ab
04.08.2026 – 02:21 UhrLesedauer: 1 Min.
Für seine Investoren-Pläne kassiert Gianni Infantino nun heftige Kritik von prominenter Seite. Lothar Matthäus findet dafür deutliche Worte in seiner Kolumne.
Kritik an einem Vorhaben, das offenbar zur Unzeit kam: Bayern-Legende Lothar Matthäus hat FIFA-Präsident Gianni Infantino für dessen Investoren-Idee und deren Timing scharf angegriffen.
Der Fall wiegt schwer: Die UEFA hat dem angezählten FIFA-Boss inzwischen mit rechtlichen Schritten gedroht und den Verdacht geäußert, Infantino sowie Geschäftspartner könnten Beweise zum gescheiterten Investorendeal vernichten wollen. Erste Nationalverbände wie Wales haben Infantino zudem bereits ihre Unterstützung für seine geplante Wiederwahl 2027 entzogen.
Matthäus: Infantino hat „einiges richtig gemacht“
Infantino wollte mit dem potenziellen Verkauf eines Teils der kommerziellen Rechte des Fußball-Weltverbandes – etwa an der WM – eine Milliardensumme einnehmen. Nach massivem Widerstand zog er die Pläne zurück. „Er hat für seine Pläne einen der falschesten Zeitpunkte ever gewählt“, schrieb Matthäus in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky. „Zum anderen gibt es für mich kaum etwas Unsinnigeres als diese Idee.“
Infantino habe zwar auch „einiges richtig gemacht in der Vergangenheit“, so der Rekordnationalspieler. Es sei nicht alles verkehrt gewesen in seiner Amtszeit, „auch wenn es bei ihm immer ums Geld geht“, so Matthäus. „Aber jetzt hat er es übertrieben. Er ist schlecht beraten worden oder hat sich gar nicht beraten lassen.“ Infantino bekomme „wahrscheinlich jetzt seine Quittung und das, was sich viele seiner Gegner gewünscht haben“.












