So reagieren Reisende richtig
Piloten-Streik trifft Hamburg: Viele Ausfälle drohen
11.03.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Piloten bestreiken die Lufthansa am 12. und 13. März. Auch in Hamburg drohen deshalb viele Ausfälle. Was Reisende wissen müssen.
Der angekündigte Pilotenstreik bei der Lufthansa könnte auch zahlreiche Fluggäste treffen, die nach Hamburg oder ab Hamburg reisen wollen. Der Flughafen rechnet damit, dass ein Großteil der Verbindungen am Donnerstag (12. März) und Freitag (13. März) ausfällt.
Am Donnerstag stehen laut Flughafen je 13 Ankünfte und 13 Abflüge von und nach Frankfurt sowie je 12 Ankünfte und 12 Abflüge von und nach München im Plan. Für Freitag sind je 13 Ankünfte und Abflüge nach Frankfurt sowie je 10 Ankünfte und Abflüge nach München vorgesehen.
Ob und welche Flüge ausfallen, steht bisher nicht fest. Die Fluglinie will ihren Ersatzflugplan für die beiden Streiktage noch am Mittwochnachmittag veröffentlichen.
Betroffene Passagiere will die Lufthansa ebenfalls am Mittwoch per E-Mail informieren. Reisende sollten vor der Fahrt zum Hamburg Airport außerdem den aktuellen Flugstatus auf den Internetseiten des Flughafens oder der Lufthansa prüfen.
Passagiere können ihre Tickets kostenfrei auf einen anderen Flug der Lufthansa-Gruppe zwischen dem 10. und 23. März umbuchen oder sich den Ticketpreis erstatten lassen. Voraussetzung ist, dass das Ticket bis einschließlich 10. März ausgestellt wurde und der Flug für den 12. oder 13. März geplant war. Ab dem 14. März soll wieder der reguläre Flugplan gelten.
Nicht betroffen sind nach Unternehmensangaben Discover Airlines und Lufthansa City Airlines. Diese sollen ihr Programm planmäßig fliegen und nach Möglichkeit zusätzliche Verbindungen übernehmen.
Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat mehr als 5.000 Piloten der Flugbetriebe Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline zu einem 48-stündigen Streik ab Mitternacht aufgerufen. Während es bei der Regionaltochter Cityline um eine Anhebung der Gehälter geht, streiten die Tarifpartner bei der Cargo und der Kerngesellschaft um höhere Betriebsrenten.
Die Lufthansa kritisiert den Schritt scharf. Personalvorstand Michael Niggemann bezeichnete den Streik als „unnötige Eskalation“. Der Aufruf sei „nicht nachvollziehbar“, sagte er.











