„Ich habe gemerkt, mein Baby ist nicht mehr da“
Lisa Straube spricht über den Tod ihres vier Monate alten Sohnes
22.05.2026 – 00:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit nur vier Monaten starb ihr Baby an plötzlichem Kindstod. Im TV erinnern sich Lisa Straube und ihr Ehemann an den schrecklichen Moment zurück.
„Xavi ist heute Morgen unerwartet und plötzlich von uns gegangen“ – mit diesen Worten informierte Reality-TV-Bekanntheit Lisa Straube im Februar ihre über 300.000 Follower bei Instagram über den Tod ihres Sohnes. Der Junge starb mit nur vier Monaten an plötzlichem Kindstod.
Ein schrecklicher Verlust für die 25-Jährige und ihren Ehemann Furkan „Akka“ Akkaya, die in ihrer Trauer für den Schritt an die Öffentlichkeit auch noch heftig kritisiert wurden. Doch das Paar will über Xavi sprechen – und für das Thema sensibilisieren, wie beide jetzt in der NDR-Talkshow „deep und deutlich“ erneut betonten.
- Nach Tod ihres Babys: Lisa Straube teilt gegen Kritiker aus
„Es gilt leider als Tabuthema hier in Deutschland und das Erste, was wir erfahren mussten, als wir es verkündet haben, war: ‚Wieso redet man darüber?! Wieso behält man so etwas nicht für sich? So etwas gehört nicht in die Öffentlichkeit'“, berichtet Lisa Straube. Für sie unverständlich. „Wollt ihr uns jetzt jeden Tag fragen, wo Xavi ist und wir erzählen es euch einfach nicht? Es kann niemand mitreden. Wir haben das gemacht, was für uns richtig war“, so die 25-Jährige.
„Es wurde alles schwarz“
Sie und ihr Ehemann, mit dem sie 2023 an der RTL-Show „Temptation Island V.I.P.“ teilnahm und einen weiteren Sohn hat, erinnerten sich im Gespräch mit Moderatorin Lola Weippert an den Moment zurück, der ihr Leben veränderte. „Wir waren sehr früh wach. Die Kinder haben noch geschlafen. Ich meinte zu Akka: ‚Hol‘ du schon mal Xavi‘. Er kam aber alleine runter. Er hat durch mich durchgeguckt und gesagt: ‚Xavi ist tot'“, so die Influencerin.
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Sie habe es zunächst nicht glauben wollen. „Es war, als ob mir jemand mit dem Hammer auf den Kopf gehauen hat. Es wurde alles schwarz. Innerlich habe ich gespürt: Er hat recht.“ Sie sei ins Kinderzimmer gerannt, auf dem Weg mehrfach hingefallen. „Ich habe mich am Babybett hochgezogen und direkt gesehen: Das ist nicht mein Kind. Ich habe ihn nicht erkannt. Das war nur eine Hülle. Ich habe gemerkt, mein Baby ist nicht mehr da“, so Lisa Straube.












