
DFB-Pokal
Leverkusen müht sich gegen St. Pauli ins Halbfinale
Aktualisiert am 03.02.2026 – 22:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Bayer Leverkusen kann weiter vom DFB-Pokalfinale in Berlin träumen. Gegen St. Pauli reichen drei gute Aktionen.
Ein Erfolg der Kategorie Arbeitssieg: Bayer Leverkusen hat den FC St. Pauli im Viertelfinale des DFB-Pokals mit 3:0 (1:0) geschlagen und steht somit als erster Halbfinalist fest. Für schwache Leverkusener erzielten Martin Terrier (32. Minute), Patrik Schick (63.) und Jonas Hofmann (92.) die Tore. Der Pokalsieger von 2024 steht damit zum dritten Mal in Folge in der Vorschlussrunde.
„Im Pokal geht es darum, weiterzukommen, das haben wir gemacht“, bewertete Robert Andrich im ZDF nüchtern. Die Mannschaft sei gegen den Ball nicht so aggressiv gewesen, zudem fehle im Abschluss die Kaltschnäuzigkeit.
Die Werkself konnte dem Spiel nur selten seinen Stempel aufdrückten, so hatte St. Pauli nach einer Ecke nach vier Minuten die erste Chance. Der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga leistete starke Gegenwehr, blieb offensiv aber erneut zu ungefährlich und muss weiter auf die zweite Halbfinal-Teilnahme der Klubgeschichte nach 2006 warten.
Auf der anderen Seite vergab Schick die erste Riesenchance leichtfertig. St. Paulis Ben Voll, der Stammtorhüter Nikola Vasilj ersetzte, hatte sich einen fatalen Fehlpass im eigenen Strafraum geleistet, doch Schick traf freistehend aus kurzer Distanz nur Karol Mets auf der Linie (16.). Bayer mangelte es an Tempo und Schärfe, doch als die Gäste einmal nicht konsequent klärten, erzielte Terrier mit einem platzierten Volleyschuss die Führung.
Trotz der Führung tat sich Bayer schwer, erhöhte aber zu einem optimalen Zeitpunkt: Am Ende einer der wenigen gefährlichen Offensivaktionen schob Schick nach einer präzisen Flanke überlegt ein. Joker Hofmann traf aus der Distanz den Pfosten (75.), den harmlosen Gästen fehlten in der Offensive die Mittel. Nach einem Konter besorgte Hofmann mit dem erst dritten Leverkusener Abschluss der zweiten Hälfte den Endstand.









