Badeunfall
Leichnam von 37-Jährigem aus Binsfeldsee geborgen
12.07.2026 – 15:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach umfangreicher Suche wurde der vermisste Schwimmer im Binsfeldsee am Sonntag gefunden. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem tödlichen Badeunfall kam.
Der Leichnam des 37-Jährigen, der am Samstag im Binsfeldsee untergegangen war, ist geborgen worden. Er sei bei umfangreichen Suchmaßnahmen am Sonntagmittag gefunden worden, teilte die Polizei mit. Es sei nun Gegenstand der Ermittlungen, wie es zu dem tödlichen Badeunfall in der Nähe von Speyer in Rheinland-Pfalz gekommen sei.
Der Mann war am Samstag gegen 14.20 Uhr beim Baden aus noch ungeklärter Ursache in eine Notlage geraten, wie es hieß. Zeugen hätten das beobachtet – und erfolglos versucht, den Mann zu retten. Dieser sei dann nicht mehr auffindbar gewesen.
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Nach dem Vorfall sei im nordwestlichen Bereich des Sees das Betreten des Wassers untersagt worden, teilte die Ordnungsbehörde der Stadt am Samstag mit. Baden und Wassersport seien damit verboten. Ein aufwendiger Rettungseinsatz wurde nach mehreren Stunden ergebnislos abgebrochen. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Rettungsschwimmer, Taucher, Sonartechnik
Unmittelbar nach der Alarmierung hätten Rettungsschwimmer des vor Ort ansässigen DLRG Speyer die Suche nach dem Vermissten gestartet, teilte der Brand- und Katastrophenschutz der Stadt mit. Zahlreiche weitere Kräfte seien im Einsatz gewesen: Taucher der Feuerwehr Ludwigshafen, die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung Speyer, die Facheinheit Wasserschutz mit Sonartechnik zur Absuche des Gewässers sowie die Schnelleinsatzgruppe Sanität, die den Rettungsdienst ablöste.
Der Binsfeldsee ist durch Kiesabbau entstanden. Das Gewässer hat eine Fläche von etwa 20 Hektar und ist maximal 19 Meter tief. An seinem Ufer sind Strände ausgewiesen, an denen das Baden erlaubt ist.











