Spannung in der 2. Bundesliga
Lautern schlägt zurück – Ex-Bundesligist rutscht ans Tabellenende
Aktualisiert am 07.11.2026 – 15:02 UhrLesedauer: 3 Min.
Nach der Pleite gegen Hertha BSC schlägt Kaiserslautern zurück. Auch Nürnberg darf jubeln. Am Tabellenende steht dafür jetzt ein Ex-Bundesligist.
Der 1. FC Kaiserslautern bleibt im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga in Schlagdistanz. Die Pfälzer siegten bei Aufsteiger Osnabrück mit 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Stürmer Thierry Tazemeta in der 55. Minute, zehn Minuten nach seiner Einwechslung.
Der 1. FC Nürnberg festigte Rang zwei, besiegte die „Lilien“ aus Darmstadt mit 2:0. Damit sind die Südhessen jetzt Vorletzter. Nur Holstein Kiel steht noch schlechter da. Die „Störche“ verloren daheim gegen Arminia Bielefeld und übernehmen die Rote Laterne.
VfL Osnabrück – 1. FC Kaiserslautern
Der 1. FC Kaiserslautern bleibt an den Aufstiegsplätzen dran. Durch einen 1:0-Sieg beim VfL Osnabrück verbesserte sich der FCK vorerst auf Platz drei. Vor 15.741 Zuschauern an der Bremer Brücke traf Thierry Tazemeta für die Gäste.
Von einer furiosen Wiedergutmachung für die 0:3-Niederlage im Spitzenspiel gegen Hertha BSC konnte aber keine Rede sein. In einem zähen Spiel tat sich der FCK beim Aufsteiger sehr schwer. Osnabrück wartete sehr tief in der eigenen Spielhälfte auf Konter und hatte durch Adrian Beck auch die beste Chance der ersten Halbzeit (9. Minute). Aus kurzer Distanz scheiterte der ehemalige Heidenheimer an Gäste-Torwart Julian Krahl.

Nach der Pause wurde die Partie deutlich ansehnlicher. Paul Joly hatte kurz nach dem Wiederanpfiff die erste gute Möglichkeit für den Favoriten (46.). Die Einwechslung des 19-jährigen Österreichers Tazemeta belebte das Spiel. Nach seinem Führungstor hätte der von Borussia Dortmund verpflichtete Stürmer schnell noch einen zweiten Treffer nachlegen können (64.).
Doch auch für die Osnabrücker war weiterhin mehr drin. Abwehrspieler Alex Murphy und Torwart Krahl mussten in der 69. Minute gleich doppelt gegen VfL-Stürmer Robin Meißner retten. Auch Ismail Badjie scheiterte an der starken Lauterer Nummer eins (80.).
1. FC Nürnberg – SV Darmstadt 98
Im Max-Morlock-Stadion kontrollierten die Nürnberger vom Start weg den Ball, kamen gegen die kompakte Abwehr der Gäste aber selten durch. Nach einer Ecke von Julian Justvan wehrte Lilien-Torwart Alexander Brunst einen von Böving (17.) noch abgefälschten Ball ab. Danach passierte auf beiden Seiten offensiv kaum etwas.
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