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Kuntz-Nachfolger: HSV buhlt um BVB-Boss
Aktualisiert am 19.03.2026 – 12:32 UhrLesedauer: 5 Min.
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Donnerstag, 19. März 2026
Der Hamburger SV treibt die Suche nach einem Nachfolger für den im Januar entlassenen Sportvorstand Stefan Kuntz voran – und könnte dabei realistische Chancen auf Sebastian Kehl haben. Wie das „Abendblatt“ berichtet, gilt der aktuelle Sportdirektor von Borussia Dortmund als einer der Kandidaten. Trotz der deutlich größeren sportlichen und finanziellen Möglichkeiten des BVB sprechen mehrere Faktoren für einen möglichen Wechsel nach Hamburg.
So soll Headhunter Hendrik Mook, der vom HSV mit der Suche beauftragt wurde, gute Kontakte zu Kehl pflegen. Entscheidender ist jedoch offenbar Kehls eigener Karriereplan: Der 46-Jährige strebe nach einem Posten in der ersten Reihe. In Dortmund ist ihm dieser Schritt durch Sport-Geschäftsführer Lars Ricken versperrt.
Beim HSV hätte Kehl als Vorstand deutlich mehr Gestaltungsspielraum. Laut „Abendblatt“ würde der BVB ihm trotz Ablöseforderung keine großen Steine in den Weg legen, auch aufgrund seiner Verdienste für den Klub. Vor seiner Tätigkeit als Sportdirektor spielte er mehr als 13 Jahre lang in Dortmund.
Beim Hamburger SV sorgt die Reservistenrolle von Angreifer Robert Glatzel für Unmut – auch beim Spieler selbst. Der 32-Jährige äußerte deutliche Kritik an seiner aktuellen Situation und zeigte sich vor allem über seine ausbleibenden Einsatzzeiten irritiert. „Das ist maximal frustrierend“, sagte Glatzel der „Hamburger Morgenpost“.
Trotz seiner Rückkehr nach Verletzungspause im Januar kam er zuletzt in vier Spielen überhaupt nicht zum Einsatz – und das, obwohl die Offensive der Hamburger schwächelte. Insgesamt stand Glatzel in dieser Saison bislang in 16 Pflichtspielen auf dem Platz.
Besonders unverständlich ist für ihn die Entscheidung von Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive zuletzt auf andere Spielertypen setzte. „Dass ich jetzt gar nicht mehr gespielt habe, ist für mich allerdings nicht verständlich“, erklärte Glatzel weiter. Zwar habe er intern eine Begründung erhalten, wolle diese aber nicht öffentlich machen.
Gleichzeitig deutete er an, dass seine Zukunft beim HSV offen ist: Eine ähnliche Situation wolle er „auf keinen Fall noch mal erleben“. Unabhängig davon betonte der Stürmer, dass für ihn der Klassenerhalt des HSV oberste Priorität habe.












