
Ab April
Telekom erhöht Preise für ältere DSL-Verträge
10.02.2026 – 14:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Ab dem 1. April werden einige DSL-Tarife bei der Telekom teurer. Wer das nicht möchte, kann seinen Vertrag kündigen – aber nur bis zu einem festgelegten Zeitpunkt.
Die Deutsche Telekom hebt die Preise für DSL-Verträge an, die vor April 2023 abgeschlossen wurden. In einer E-Mail informiert der Konzern die betroffenen Kunden über die Preiserhöhung von monatlich zwei Euro. Betroffen sind Tarife wie MagentaZuhause oder Call & Surf.
Die Telekom begründet die Preiserhöhung mit gestiegenen Kosten für „Betrieb und Nutzung unseres Netzes sowie Servicedienstleistungen“. Trotz dieser Entwicklungen seien die Preise „über viele Jahre stabil gehalten“ worden. Nun „ist es leider notwendig, eine Anpassung vorzunehmen“, heißt es in der E-Mail weiter.
Die Preiserhöhung trete automatisch in Kraft. Wer mit ihr nicht einverstanden sei, habe die Möglichkeit, seinen bestehenden Vertrag „in Textform ohne Kosten und ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen“.
Allerdings sei das nur innerhalb von drei Monaten nach Erhalt des Schreibens möglich, teilt die Telekom mit – frühestens jedoch zum 31. März. Wer seinen Vertrag danach oder gar nicht kündigt, werde ab dem 1. April den höheren Preis zahlen.
Mit der Preiserhöhung gibt es für betroffene Verträge keine neuen Konditionen wie höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Nach einer telefonischen Anfrage von t-online beim Kundenservice teilte ein Mitarbeiter aber mit, dass die Preise der betroffenen Tarife sich auch nach der Erhöhung unter denen von Neukundenverträgen mit gleichen Konditionen befänden.
Eine Stichprobe zeigt: In einer E-Mail der Telekom zur Preiserhöhung geht es etwa um den Tarif MagentaZuhause L, der bislang 44,95 Euro kostete. Nach der Preiserhöhung berechnet der Anbieter 46,95 Euro. Bei einem Neuvertrag kostet der Tarif 48,95 Euro monatlich.











