Anschlag auf Berliner CSD
OB Burmester reagiert „zutiefst erschüttert“
26.07.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der Attacke beim Christopher Street Day in Berlin wird Kölns OB deutlich. Am Sonntag erklärt er seine Botschaft an die Hauptstadt.
Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den Berliner CSD hat sich Kölns Oberbürgermeister, Torsten Burmester (SPD), am Sonntagvormittag geäußert. Er sagte: „Der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day erschüttert mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die diesen schrecklichen Angriff miterleben mussten.“
Für ihn richtet sich die Tat weit über die unmittelbar Betroffenen hinaus: „Ein solcher Angriff richtet sich nicht nur gegen die Menschen vor Ort, sondern gegen die Werte, für die der Christopher Street Day steht: Freiheit, Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander. Hass und Gewalt dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“
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Anschlag auf Berliner CSD: Burmester erinnert an Kölner Haltung
Im Video | Auto fährt in Menschenmasse – Tote und Verletzte
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Besonders deutlich wird der Oberbürgermeister mit Blick auf die queere Community: Köln stehe „fest an der Seite“ dieser, so Burmester. Als „Stadt der Vielfalt“ werde man auch künftig alles dafür tun, „dass Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität frei, sicher und ohne Angst leben und feiern können“. Berlin könne sich der Kölner Solidarität sicher sein.
In Berlin war ein Auto am Samstagabend im Bereich des Tiergartens nahe dem Potsdamer Platz in die Menschenmenge beim Berliner CSD gefahren. Eine Frau starb, mindestens 16 weitere Menschen wurden verletzt, mehrere davon schwer bis lebensgefährlich.
Die Veranstalter brachen die Veranstaltung daraufhin ab. Zum Tathergang und einem möglichen Motiv laufen die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Berlin und des Landeskriminalamts noch.











