Kölner ersetzt verletzten Karl nicht
Nagelsmann erklärt El-Mala-Verzicht – mit deutlichen Worten
07.06.2026 – 10:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Für den verletzten Lennart Karl verkündet DFB-Coach Julian Nagelsmann eine überraschende Nachnominierung. Dabei äußert er sich deutlich zu Said El Mala.
Während Assan Ouedraogo am Freitagabend seinen Spanien-Urlaub abbrach und überraschend für die WM-Generalprobe gegen die USA nachgerückt ist, lieferte Bundestrainer Julian Nagelsmann dabei auch eine unverblümte Erklärung – die indirekt viel über die aktuelle Lage von Said El Mala aussagt.
Anlass für Ouedraogos Last-Minute-Nominierung war die Verletzung von Lennart Karl (Muskelbündelriss). Nagelsmann entschied sich für den 20-jährigen RB-Leipzig-Profi – und begründete das unter anderem mit einem Seitenhieb auf den Kölner Offensivspieler: „Said El Mala hat zweieinhalb Wochen nicht trainiert, nur ein bisschen Läufe gemacht. Sein letztes Spiel war am 16. Mai. Und Assan hat am 29. Mai noch gespielt, weil er mit Leipzig in Südafrika war. Er ist total im Saft und im Rhythmus.“
Der Bundestrainer machte unmissverständlich klar: „Uns bringt kein Spieler was, den wir noch mal eine Woche heranführen müssen, sondern er muss sofort fit sein.“ Für El Mala ist das eine weitere bittere Nachricht in einer ohnehin turbulenten Phase. Der 19-Jährige war für das WM-Aufgebot in Nordamerika von Nagelsmann erst gar nicht berücksichtigt worden.

Said El Mala: Erst platzt der Wechsel, dann keine DFB-Nachnominierung
Hinzu kommt: Der vermeintlich sichere Wechsel zum FC Brentford ist offenbar geplatzt. Laut übereinstimmenden Berichten von Sky und „Bild“ soll die Familie des Kölners dem englischen Klub abgesagt haben – obwohl die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten waren. Beide Klubs hatten sich demnach auf eine Ablöse von 45 Millionen Euro geeinigt, dazu wären Boni von bis zu fünf Millionen Euro sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung gekommen.
Für den 1. FC Köln wäre es der größte Transfer der Vereinsgeschichte gewesen. Wie es mit El Mala weitergeht, ist völlig offen. Sein Vertrag beim FC läuft bis 2030. In seiner ersten Bundesliga-Saison hatte er 13 Tore erzielt und fünf weitere vorbereitet – Zahlen, die seinen Marktwert begründeten.
Doch während sein Kollege Ouedraogo in Chicago auf WM-Einsatzminuten hofft, wartet El Mala auf einen neuen Plan für seine Zukunft.












