Dass die deutschen Käufer den italienischen Namen meist zu einem „Dschia“ (richtig ist: Gia) machten, nahm er in Kauf.
Unter der eleganten Karosserie arbeitete der bekannte Käfer-Boxermotor. Zuverlässig zwar, aber nicht gerade sportlich. 121 km/h Spitze waren anfangs drin, später immerhin 138 km/h. Doch das war nebensächlich. Der Karmann Ghia verkaufte sich über sein Design: sanfte Linien, italienischer Chic, eine Silhouette wie gemalt.
Schnell bekam das Coupé seinen Spitznamen: „Sekretärinnen-Porsche“. Die kleine Spitze meinte, dass der Wagen all jene ansprechen sollte, die keinen echten Porsche kaufen wollten oder konnten.
Doch der Spott schadete nicht – im Gegenteil. Stars wie Romy Schneider oder Petra Schürmann liebten den schicken VW. In den USA wurde er zum Exportschlager, trotz seines Preises von 7.500 Mark. Zum Vergleich: Ein Eigenheim kostete damals etwa 30.000 Mark.











