Überraschende Wendung
Torwartentscheidung beim FC Bayern: Das sagt Kompany
17.03.2026 – 16:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Im Torhüterchaos beim FC Bayern gibt es am Dienstag eine überraschende Wendung. Kompany äußert sich zu seinem Torwartplan in der Champions League.
Aus München berichtet Julian Buhl
In diesem Moment schien es ganz so, als sei die ganze Aufregung in den vergangenen Tagen um das vermeintliche Torwartchaos und Torhüterproblem beim Rekordmeister überflüssig gewesen. Hinter Neuer liefen nämlich noch gleich vier weitere Keeper auf den Platz: Neuers etatmäßiger Stellvertreter Jonas Urbig (22), der 16 Jahre alte Leonard Prescott, Jannis Bärtl (19) sowie Leonard Ruland (18). Vor allem Prescott war in den vergangenen Tagen als Notoption für die Partie gehandelt worden.
So wie Urbig und auch Neuer im Tor nach den Bällen hechteten, wird das mögliche, historische Debüt des 16-jährigen Prescott aller Voraussicht nach aber nur ein theoretisches Szenario bleiben. Neuer wird nach t-online-Informationen zwar vorerst nicht zur Verfügung stehen und erst nach dem Heimspiel am Samstag gegen Union sowie der anschließenden Länderspielpause in den Kader zurückkehren können.
Das bestätigte Vincent Kompany dann auch am Nachmittag bei seiner Abschlusspressekonferenz. „Die Entscheidung für morgen wird eine rein medizinische werden. Wenn alles normal läuft, dann steht Jonas Urbig im Tor. Wenn nicht, dann müssen wir eine andere Lösung finden“, sagte der Bayern-Cheftrainer.
Stammtorhüter Neuer fällt nach einem Muskelfaserriss in der Wade, den er im Spiel gegen Gladbach (4:1) erlitt, bereits seit Anfang März aus. Urbig hatte sich in Bergamo nach einem Zusammenprall in den Schlusssekunden eine Gehirnerschütterung zugezogen. In der Partie am Samstag in Leverkusen hatte dann auch noch Bayerns Nummer drei, Sven Ulreich, einen Muskelbündelriss in den Adduktoren davongetragen. Da mit dem 19 Jahre alten Leon Klanac derzeit auch noch der vierte Torhüter aufgrund einer Oberschenkelverletzung fehlt, spitzte sich die Situation für die Bayern zuletzt weiter zu.
Spätestens nach der Länderspielpause dürfte sich die prekäre Torhütersituation beim FC Bayern dann aber wieder deutlich entspannen.











