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Home » Immer wieder Blasenentzündung und Harnwegsinfekte: Das kann helfen
Gesundheit

Immer wieder Blasenentzündung und Harnwegsinfekte: Das kann helfen

By zeit-heute.deJuni 11, 20263 Mins Read
Immer wieder Blasenentzündung und Harnwegsinfekte: Das kann helfen
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Fünf Tipps für Frauen

Immer wieder Blasenentzündung? Diese Gewohnheiten können helfen


Aktualisiert am 11.06.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 3 Min.

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Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko für wiederkehrende Blasenentzündungen senken. (Quelle: choi dongsu/getty-images-bilder)

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Eine Blasenentzündung ist belastend, vor allem, wenn sie immer wiederkehrt. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko für einen Harnwegsinfekt senken.

Ständiger Harndrang, schmerzhaftes Urinieren, Brennen der Harnwege: Die Symptome einer Blasenentzündung sind quälend. Besonders Frauen leiden häufig an wiederkehrenden Harnwegsinfekten – weil ihre Harnröhre sehr kurz ist und Keime leichter in die Blase eindringen können. Fünf Tipps, die Frauen helfen können.

1. Ausreichend trinken

Um Blasenentzündungen (medizinisch: Zystitis) vorzubeugen, wird empfohlen, ausreichend zu trinken. Viele Frauen berichten von positiven Effekten einer gesteigerten täglichen Trinkmenge. Auch wenn es keine Studien gibt, die eine eindeutige Wirksamkeit von Trinken gegen Blasenentzündungen belegen: Das regelmäßige Spülen der Harnwege ist einen Versuch wert, um die Bakterienkonzentration in Blase und Harnröhre zu senken.

Die Autoren der Patientenleitlinie „Blasenentzündung“ raten, mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu trinken, um Bakterien auszuschwemmen. Fällt es Ihnen schwer, ans Trinken zu denken, nutzen Sie eine Erinnerungs-App. Oder stellen Sie sich ein Glas mit Wasser gut sichtbar auf den Schreibtisch. Haben Sie es geleert, füllen Sie es gleich wieder auf. Unterwegs können Sie eine Flasche in der Tasche dabei haben.

2. Nach dem Sex aufs Klo

Die Harnröhre von Frauen ist gerade einmal vier Zentimeter lang – für Keime keine große Hürde. Im Vergleich: Die Länge der Harnröhre von Männern beträgt 20 Zentimeter.

Besonders nach dem Geschlechtsverkehr klagen viele Frauen über eine Blasenentzündung. Das ist nicht verwunderlich. Denn beim Sex können mögliche Krankheitserreger leicht aus dem Afterbereich in Richtung Scheide und Harnröhrenausgang gelangen, da der Abstand zwischen beiden gering ist. Der häufigste Erreger bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen ist das Bakterium Escherichia coli. Es kommt natürlicherweise im Darm vor.

Tipp: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette zu gehen und auch in den folgenden Stunden ausreichend zu trinken, um die Harnwege zu spülen.

3. Richtig abputzen auf der Toilette

Da E.-coli-Bakterien für etwa 80 bis 90 Prozent der unkomplizierten Harnwegsinfektionen bei Frauen verantwortlich sind, gibt es einen weiteren wertvollen und oftmals unterschätzten Tipp gegen Blasenentzündungen: Richtig abputzen auf der Toilette. Wischen Sie immer von vorn nach hinten. Dadurch verhindern Sie, dass Keime in den Bereich der Scheide gelangen. Um die natürliche Abwehrfunktion des Intimbereichs zu schützen, ist zudem eine regelmäßige Intimhygiene unerlässlich. Verzichten Sie beim Reinigen des Intimbereichs auf Seifen und Waschgele. Sie können die Scheidenflora verändern und die natürliche Schutzfunktion der Schleimhaut schwächen. Säubern Sie den Intimbereich am besten mit warmem Wasser.

Ein weiterer Tipp: Tragen Sie Baumwollunterwäsche. Diese ist atmungsaktiv, was die Vermehrung von Erregern hemmt. Zudem können Sie Baumwolle auch bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine waschen.

4. Dieser Tee kann bei Blasenentzündung helfen

Hat sich eine Blasenentzündung entwickelt, gilt auch hier der Tipp: Reichlich trinken. Trinken unterstützt das Ausheilen. Bärentraubenblättertee ist eine häufige Wahl betroffener Frauen. Laut der Patientenleitlinie „Blasenentzündung“ ist die Bärentraube eine Heilpflanze, die traditionell zur Behandlung von Harnwegsinfektionen verwendet wird. Die getrockneten Bärentraubenblätter haben antibakterielle, entzündungshemmende und harntreibende Eigenschaften. Bei den ersten Symptomen einer Blasenentzündung angewendet, kann eine stärke Entzündung möglicherweise umgangen werden. Die Einnahme kann als Tee erfolgen, aber auch über Kapseln oder Tabletten. Achten Sie auf die Einnahmeempfehlungen der Hersteller. Achtung: Von einer Einnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit wird abgeraten. Auch bei Nierenproblemen ist Vorsicht geboten.

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