Nach Abreise-Eklat
Ronaldos ikonische Rückennummer bereits neu vergeben
Aktualisiert am 01.10.2026 – 14:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Eklat um Cristiano Ronaldo schlägt hohe Wellen. Der Superstar hat die Nationalmannschaft verlassen. Für seine Rückennummer gibt es bereits einen Nachfolger.
Aus CR7 wird RL7: Nach der überstürzten Abreise von Cristiano Ronaldo bei der portugiesischen Nationalmannschaft wird Rafael Leão im kommenden Spiel gegen Dänemark mit der Rückennummer 7 auflaufen. Das geht aus der offiziellen Kaderliste der Uefa für die Partie in Kopenhagen hervor.
Zuvor hatte der Flügelstürmer von Galatasaray Istanbul die 17 auf dem Trikot getragen. In der Nations League müssen für jede Partie die Nummern 1 bis 23 vergeben werden. Die 17 übernimmt nun der Dortmunder Fábio Silva, der zuletzt nicht zum Aufgebot zählte.
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Gegen Wales (1:0) hatte Ronaldo vor etwas mehr als einer Woche mit der für ihn ikonischen Nummer 7 noch in der Startelf gestanden. Wenige Tage später gehörte er mit derselben Ziffer auf dem Trikot gegen Norwegen (2:1) zwar zum Aufgebot seiner Mannschaft, wurde jedoch nicht eingewechselt. Es war das erste Mal seit 18 Jahren, dass Ronaldo im portugiesischen Kader stand, jedoch nicht zum Einsatz kam.

In der Folge reiste der 41-Jährige aus dem Trainingslager seiner Mannschaft ab, flog mit einem Privatjet nach Madrid. Auf Instagram schrieb er: „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben, die Nationalmannschaft zu verlassen, für die ich mich immer aufgeopfert habe. Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und allen meinen Mitspielern viel Glück zu wünschen, ohne Ausnahme.“
Ronaldo-Kumpel wirft Trainer „Unmengen an Lügen“ vor
Ronaldos Kumpel Edu Aguirre äußerte sich kurz darauf in der Fußball-Show „El Chiringuito“ zu den Hintergründen der Abreise. So habe am Dienstagabend zwischen Trainer Jorge Jesus, dem portugiesischen Verbandspräsidenten und Ronaldo eine Besprechung stattgefunden. Dabei habe sich Jesus bei Ronaldo dafür entschuldigt, ihn gegen Norwegen 30 Minuten lang zum Warmmachen geschickt zu haben, ohne ihn anschließend einzusetzen. Zudem habe Jesus angekündigt, sich auch öffentlich auf der Pressekonferenz bei ihm zu entschuldigen.
„Und dann tritt er bei der Pressekonferenz auf und erzählt diese Unmengen an Lügen, die ihm niemand abnimmt“, ärgerte sich Aguirre. „Cristiano ist deswegen ausgerastet, weil er sich betrogen fühlte.“
Auch Ronaldos Schwester meldete sich bereits zu Wort. „CR7 hätte mehr Respekt verdient“, schrieb Elma Aveiro bei Instagram und stichelte in Richtung portugiesischer Nationalmannschaft. „Wir sind neidisch, abfällig, ignorant und verdienen es, wieder in die Mittelmäßigkeit zurückzufallen, die wir im Fußball vor CR7 immer hatten.“












