Erst 18 Jahre alt
Neues Supertalent? Hype um Spielmacher des 1. FC Köln
26.07.2026 – 19:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Aussortieren geht weiter: Der 1. FC Köln hat mit Jusuf Gazibegovic den nächsten Profi abgegeben. Im Trainingslager bekommen die Talente eine Chance.
Jusuf Gazibegovic durfte in der offiziellen Mitteilung des 1. FC Köln seine Enttäuschung zum Ausdruck bringen. „Klar hätte ich beim FC gerne eine Chance bekommen, mich noch einmal zu zeigen. Leider haben sich die Verantwortlichen anders entschieden“, sagte der Rechtsverteidiger. Es waren seine Abschiedsworte, denn der 26-Jährige schließt sich Widzew Lodz an.
Gazibegovic ist ein weiterer Abgang aus der Kategorie „Altlasten“. Der Kader der Geißböcke war in den vergangenen zwölf Monaten gespickt von Spielern, den kein Verantwortlicher mehr Bundesliga-Niveau zutraut. Dazu gehörte auch der bosnische Nationalspieler, der erst im Januar 2025 zum FC gewechselt war.
1. FC Köln: Diese Spieler dürfen den Verein noch verlassen
Im Trainingslager in Kitzbühel war Gazibegovic schon gar nicht mehr dabei. Weitere Spieler sind ebenfalls freigestellt. Imad Rondic trainiert individuell in Köln und darf gehen. Der Stürmer kam wie sein Landsmann im Januar 2025 und stellte sich schnell als Fehlgriff heraus. Auch Mansour Ouro-Tagba ist freigestellt. Der Offensivspieler spielte zuletzt auf Leihbasis für den VfB Stuttgart II und hat ebenfalls keine Zukunft in Köln.
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Anders sieht es bei Elias Bakatukanda aus. Der Innenverteidiger soll eigentlich eine Chance in Köln erhalten – aber erst in einem Jahr. Aktuell trainiert das Eigengewächs in Kitzbühel mit, während seine Berater und der FC eine geeignete Leihstation suchen. Diese hat Stürmer Fynn Schenten schon gefunden. Der Bundesliga-Debütant der letzten Saison beim FC wird an Roda Kerkrade verliehen.
Patrik Kristal: Kölner Supertalent könnte Bundesliga-Debüt feiern
Das Großreinemachen im Kader geht also auch Ende Juli munter weiter. Und es ist noch nicht abgeschlossen. In Österreich dürfen sich mehrere Talente zeigen, die womöglich auch noch Leihkandidaten werden. Einer, der es bemerkenswert gut macht, ist Patrik Kristal. Das Ausnahmetalent aus Estland ist erst 18 Jahre alt, seit anderthalb Jahren beim FC, jüngster A-Nationalspieler seines Landes und dürfte noch U19 spielen.
In Kitzbühel zeigt sich der 1,71 Meter kleine Mittelfeldspieler körperlich robust, spielerisch stark und nach einer guten U21-Saison in der Regionalliga voller Selbstbewusstsein. „Er ist super konzentriert und ein super Fußballer“, lobte René Wagner am Wochenende. Wie alle Talente habe auch Kristal „noch ein bisschen mit der Intensität zu kämpfen, aber er hat sich recht schnell daran gewöhnt. Er hat sich die Reise nach Österreich verdient.“












