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Home » CSD-Anschlag im Liveblog: Verletzte nicht mehr in Lebensgefahr
Deutschland

CSD-Anschlag im Liveblog: Verletzte nicht mehr in Lebensgefahr

By zeit-heute.deJuli 26, 20262 Mins Read
CSD-Anschlag im Liveblog: Verletzte nicht mehr in Lebensgefahr
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  • Trauermarsch und Gedenkgottesdienst: So trauert Berlin nach dem CSD-Anschlag

Gedenken am Brandenburger Tor: „Hass ist tödlich“

15.04 Uhr: Hunderte Menschen gedenken am Brandenburger Tor der Opfer des Anschlags. Der FLINTA-Chor D-Dur Dykes* hatte nach dem Anschlag kurzfristig zu der Trauerkundgebung aufgerufen. In einem der Redebeiträge auf einer Bühne heißt es: „Gestern war ein Angriff auf uns alle, auf alle unsere Eventitäten, auf unsere Existenzen, auf unsere Gemeinschaft und unsere Demokratie. Und wir lassen uns davon nicht unterkriegen.“

Vor dem Brandenburger Tor wurde auch eine Schweigeminute abgehalten. Das Gelände ist teils durch Absperrungen gesichert, auch dahinter beteiligen sich viele Menschen an dem Gedenken.

Trauermarsch in Richtung Brandenburger Tor geplant

15 Uhr: Das schwule Anti-Gewalt-Projekt „Maneo“ hat zu einem Trauermarsch aufgerufen. Man wolle ab 17.30 Uhr von der St. Marienkirche in Richtung Brandenburger Tor laufen, hieß es von den Veranstaltern auf Instagram. „Wir trauern um die getötete Frau“, hieß es in dem Beitrag. Der Anschlag habe einer „offenen, vielfältigen Gesellschaft“ gegolten.

Man wolle gemeinsam schweigend zum Brandenburger Tor gehen. „Ein Weg der Trauer, des Gedenkens und der Solidarität“, schrieben die Veranstalter. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten Blumen und Kerzen mitbringen. „Im Mittelpunkt stehen die Opfer“, betonten die Organisatoren.

Wegner: „Hohe Sicherheit beim CSD“

14.59 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat die Sicherheitsmaßnahmen beim CSD als sehr gut verteidigt. „Wir haben beim CSD eine hohe Sicherheit gehabt“, sagte Wegner am Nachmittag in der Nähe des Tatorts des mutmaßlich islamistischen Terroranschlags auf den Berliner CSD. Wegner betonte: „Die Strecke des CSD wurde nicht getroffen. Dort ist der Täter nicht drauf gekommen. Weil die Polizei, die Sicherheitsbehörden, diesen Christopher Street Day abgesichert haben. Aber rund 400 Meter daneben sind immer noch Besucherinnen und Besucher, viele Menschen, die die Veranstaltung verlassen haben oder wieder hingehen wollten.“

Dobrindt spricht von „islamistischem Terroranschlag“

14.22 Uhr: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bluttat beim Christopher Street Day in Berlin als „islamistischen Terroranschlag“ eingestuft. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute „alles“ hin, sagte Dobrindt am Sonntag in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es „29 Verletzte und Schwerstverletzte“, sagte der Minister.

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Der Tatort in Berlin: Die Untersuchungen laufen, am Nachmittag wird Innenminister Dobrindt laut einem Bericht im Tiergarten erwartet. (Quelle: Annegret Hilse/reuters)

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