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Home » Höhere Preisgelder? Aryna Sabalenka denkt an Boykott
Sport

Höhere Preisgelder? Aryna Sabalenka denkt an Boykott

By zeit-heute.deMai 6, 20262 Mins Read
Höhere Preisgelder? Aryna Sabalenka denkt an Boykott
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Es geht um Preisgelder

„Der einzige Weg“: Tennis-Star denkt an Boykott

05.05.2026 – 18:22 UhrLesedauer: 2 Min.

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Aryna Sabalenka: Sie gewann bereits zweimal im Einzel die Australian Open sowie die US Open. (Quelle: IMAGO/Antonietta Baldassarre / Insidefoto)

Die Topstars der Tennis-Branche zählen zu den am besten verdienenden Sportlern. Doch das Geld bleibt ein Debatten-Thema – auch vor den French Open.

Im Tauziehen um höhere Preisgelder bei Grand-Slam-Turnieren zieht Tennisstar Aryna Sabalenka auch einen Boykott in Betracht. „Wir sorgen für die Show. Ohne uns gäbe es keine Turniere, ohne uns gäbe es keine Unterhaltung. Ich habe das Gefühl, dass wir definitiv einen größeren Anteil verdienen“, sagte Sabalenka vor Beginn des WTA-1000er-Turniers in Rom: „Ich glaube, irgendwann wird es einen Boykott geben. Ich habe das Gefühl, dass das der einzige Weg sein wird, für unsere Rechte zu kämpfen.“

Schon im April 2025 hatten prominente Spieler der ATP- und WTA-Tour gemeinsam in einem Schreiben an die Organisatoren der vier Grand-Slam-Turniere (Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open) eine Beteiligung der Profis an den Einnahmen in Höhe von 22 Prozent gefordert.

Am Montag, knapp drei Wochen vor Beginn der French Open (24. Mai), wiederholten sie nun ihre Ansprüche öffentlichkeitswirksam, nachdem das Preisgeld des Sandplatz-Highlights veröffentlicht worden war. In einem unter anderem von Sabalenka, dem Weltranglistenersten Jannik Sinner und Deutschlands Starspieler Alexander Zverev unterschriebenen Brief äußerten die Profis ihre „tiefe Enttäuschung“.

Insgesamt werden 61,7 Millionen Euro in der französischen Hauptstadt ausgeschüttet, die Sieger der Einzelwettbewerbe bei Männern und Frauen kassieren jeweils 2,8 Millionen Euro. Die Profis verwiesen aber darauf, dass ihr Anteil voraussichtlich unter 15 Prozent der Gesamteinnahmen liegen werde.

Ganz so weit wie Sabalenka wollen aber offenbar nicht alle Spielerinnen gehen. Die viermalige French-Open-Siegerin Iga Świątek aus Polen hält einen Boykott von Turnieren für „etwas extrem“. Das Wichtigste seien eine gute Kommunikation und Gespräche mit den Dachverbänden, sagte Świątek: „Hoffentlich gibt es vor Roland Garros Gelegenheit für solche Treffen, und wir werden sehen, wie sie verlaufen.“

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