Die SPD widerspricht jedoch der Darstellung einer Blockade. „Das ist keine Blockade, es wird verhandelt“, sagte der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Hendrik Bollmann, t-online. Er sei sehr optimistisch, dass bald eine Lösung gefunden wird. „Ich kann die Ungeduld verstehen, bin aber mit Blick auf die fundamentale Bedeutung von bezahlbarer Wärme und der problematischen Vergangenheit des Themas auch ein Freund von ‚Sorgfalt vor Eile'“.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert hingegen die Verzögerungen. „Beim Heizungsgesetz braucht es jetzt zwei Dinge: Rasche Planungssicherheit für Handwerk und Heizungsindustrie und wirksamen Mieterschutz“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell t-online.
Die Bundesregierung müsse verhindern, dass Vermieter unwirtschaftliche Heizungsanlagen einbauen, sagt Körzell. Der DGB unterstützt deswegen die Forderungen des Mieterbunds und der Verbraucherzentrale, einen „relativen Heizkostendeckel“ einzuführen, der die Kosten auf dem Niveau derer einer effizienten Wärmepumpe begrenzt.











