Hefegärung
Teig riecht nach Alkohol: Ein Grund zum Entsorgen?
Aktualisiert am 28.04.2026 – 07:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Hefe ist eine beliebte Zutat, um Brötchen, Pizzateig oder Kuchen selbst zu machen. Doch was, wenn der Hefeteig auf einmal nach Alkohol riecht?
Damit ein Teig aufgeht, die gewünschte Konsistenz und den perfekten Geschmack bekommt, wird in vielen Rezepten Hefe zugesetzt. Ob als frischer Hefewürfel oder in trockener Form – Hefe zersetzt den Zucker im Teig und produziert Gase, die den Teig aufblähen. Bei diesem Prozess kann als Nebenprodukt auch Alkohol entstehen.
Der Alkoholgeruch im Teig kommt daher, dass bei einer Gärung von Hefeteig ohne Sauerstoff Alkohol entsteht. Zumeist wird Hefeteig daher beim Gären mit einem Tuch abgedeckt. So bleibt der Teig warm und der Gärprozess läuft schneller ab. Außerdem gelangt durch das Tuch noch genügend Sauerstoff an den Teig, was die Entstehung von Alkohol als Produkt der alkoholischen Gärung verhindert.
Wenn Sie diese Punkte beachten, entsteht in Ihrem Hefeteig mit Sicherheit kein Alkohol:
Doch was, wenn es für all die Maßnahmen schon zu spät ist? In der Regel können Sie den Hefeteig trotzdem verwenden, denn bei längerem Backen über 80 Grad Celsius wird der Alkohol zumeist zerstört und der Geruch verschwindet. Wenn Sie den Teig jedoch über 24 Stunden gären lassen, sollten Sie ihn nicht mehr verwenden. Wenn der Hefeteig einfällt, ist die Hefe vergärt und der Teig muss entsorgt werden. Schmecken Sie so oder so nach, ob die fertige Backware noch alkoholisch schmeckt oder nicht.












