Urteil vom DFB-Sportgericht
Hannover 96 soll fast 400.000 Euro für Fan-Pyro blechen
04.08.2026 – 18:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Das DFB-Sportgericht hat Hannover 96 in zwei Verfahren zu Strafen von zusammen 382.200 Euro verurteilt. Der Club kann gegen beide Urteile noch Einspruch einlegen.
Das DFB-Sportgericht hat Hannover 96 zu zwei Geldstrafen verurteilt: 230.400 Euro wegen Pyrotechnik-Vorfällen seiner Fans im Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig und 151.800 Euro für ähnliche Vorfälle beim Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg. Zusammen belaufen sich die Strafen auf 382.200 Euro. Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig – der Club kann Einspruch einlegen.
Nach den Regeln des DFB haften Clubs für das Verhalten ihrer Anhänger. Nicht Hannover 96 selbst hatte gezündelt, sondern Teile seiner Fanszene – die Kosten trägt dennoch der Verein.
Unterbrechung von mehr als zehn Minuten
Aus dem Derby-Urteil können bis zu 76.800 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen eingesetzt werden, aus dem Magdeburg-Urteil bis zu 50.600 Euro.
Das Niedersachsen-Derby vom 20. März hatte wegen der Pyrotechnik mehr als zehn Minuten unterbrochen werden müssen. Auch Eintracht Braunschweig wurde für seinen Fananteil an den Vorfällen bestraft und hatte eine Strafe von 118.200 Euro akzeptiert. Das Auswärtsspiel in Magdeburg hatte am 30. Januar stattgefunden.












