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Home » Hacker drohen mit Daten-Veröffentlichung morgen – das rät der Senat
Deutschland

Hacker drohen mit Daten-Veröffentlichung morgen – das rät der Senat

By zeit-heute.deSeptember 3, 20262 Mins Read
Hacker drohen mit Daten-Veröffentlichung morgen – das rät der Senat
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Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz

Hacker drohen mit Daten-Veröffentlichung am Freitag – das rät der Senat

03.09.2026 – 17:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Hacker (Symbolbild): Die Kriminellen drohen mit der Veröffentlichung von Daten am Freitag. (Quelle: Cavan Images/imago)

Die Gruppe Rhysida könnte Daten von Bürgern und Unternehmen erbeutet haben. Was man tun sollte, falls die Hacker sie veröffentlichen.

Nach einem Angriff auf das Berliner Landesnetz droht die Hackergruppe Rhysida nach Angaben des Landes Berlin damit, gestohlene Daten am Freitag, 4. September 2026 zu veröffentlichen. Darunter könnten nach aktuellem Kenntnisstand des Senats auch personenbezogene Daten von Berliner Bürgern, Landesbeschäftigten und Unternehmen sein. Das Land hat eine Lösegeldforderung von rund zwei Millionen Euro abgelehnt.

Die Gruppe soll nach eigener Aussage 5,7 Terabyte Daten aus dem Landesnetz erbeutet haben. Seit dem vergangenen Freitag habe sie die Daten im Rahmen einer Versteigerung zum Kauf angeboten, teilt das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin mit. Das Mindestgebot habe bei 30 Bitcoin gelegen – umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Das Land hat nicht gezahlt.

Florian Hauer, Chief Digital Officer des Landes Berlin, erklärte: „Das Land Berlin lässt sich nicht erpressen. Die Sicherheit der Beschäftigten im Land Berlin und der Berlinerinnen und Berliner steht für uns im Vordergrund.“

Cyberangriff: Forensische Untersuchungen laufen noch

Betroffen sind nach Angaben des Senats zwei Senatsverwaltungen: die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Der Senat arbeitet nach eigenen Angaben eng mit dem Landeskriminalamt Berlin, der Staatsanwaltschaft Berlin, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und weiteren Bundesbehörden zusammen.

Derzeit lägen keine Erkenntnisse vor, dass das Landesnetz noch infiltriert sei, teilt das Land mit. Die forensischen Untersuchungen dauerten jedoch an – auch ob möglicherweise weitere Daten abgeflossen seien, sei noch nicht abschließend geklärt.

Daten veröffentlicht: Das sollte man tun, wenn es dazu kommt

Wer von einer Veröffentlichung eigener Daten betroffen ist, solle Strafanzeige erstatten – entweder über die Internetwache der Polizei Berlin oder bei einer örtlichen Polizeidienststelle, empfiehlt das Land.

Betroffene Personen sollen zudem risikobasiert und entsprechend den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung von den zuständigen Senatsverwaltungen informiert werden, sobald sie im Rahmen der laufenden Analyse identifiziert sind.

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