Spiel stoppt in der zehnten Minute
Emotionale Szenen – So lief Messis letztes Länderspiel
Aktualisiert am 07.10.2026 – 04:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Gänsehautfeeling pur bei Messis Abschiedsspiel in der argentinischen Nationalmannschaft. Zehntausende Fans verabschiedeten ihn in Buenos Aires.
Mit Fangesängen, Feuerwerk und einem riesigen „Gracias“-Trikot ist Lionel Messi im Monumental-Stadion von Buenos Aires verabschiedet worden. Vor 85.000 Zuschauern hat der Superstar sein letztes Spiel für die argentinische Nationalelf bestritten und seine mehr als 21 Jahre dauernde Länderspiel-Karriere beendet. Argentinien gewann das Freundschaftsspiel gegen Benin mit 3:0. Messi steuerte selbst einen Treffer per Elfmeter (71.) sowie zwei Vorlagen für die Tore von Nicolás Otamendi (48.) und Nico Paz (61.) bei.
Vor dem Anpfiff rief die Stadionsprecherin „ein letztes Mal“ Messis Namen auf und der Jubel der Zuschauer war ohrenbetäubend. Über den Rasen spannte sich ein himmelblau-weißes Trikot mit seiner Nummer 10 und dem Schriftzug „Gracias“ in großen goldenen Buchstaben. Auch beim Singen der Nationalhymne wurde es emotional. Der 39-Jährige kämpfte mit den Tränen.
Während des Spiels gab es einen besonderen Moment: So wurde das Match in der zehnten Minute für eine Ehrung Messis unterbrochen. „Danke Kapitän“, sagte die Stadionsprecherin unter tosendem Applaus, während Messi von den anderen Spielern auf dem Rasen umarmt und abgeklatscht wurde, darunter auch den Spielern von Benin.
Messi: „Danke, dass ihr mich so sehr geliebt habt“
Schon vor seinem „letzten Tango“ für Argentinien hatte sich Messi in einem auf Instagram veröffentlichten Video an seine Fans gewandt: „Der Moment ist gekommen. (…) Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben. Danke, dass ihr mich so sehr geliebt habt, ich werde euch vermissen.“
- Lionel Messi vor Argentinien-Abschied: Es begann mit einer Roten Karte
Messis Länderspielkarriere begann am 17. August 2005 gegen Ungarn alles andere als glanzvoll. Er wurde eingewechselt und sah nach wenigen Sekunden die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit. Schiedsrichter war der Deutsche Markus Merk.














