Trauer in Griechenland
Ex-Nationalspieler stirbt nach Unfall mit Motoroller
02.06.2026 – 02:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Marios Oikonomou galt einst als große Hoffnung im griechischen Fußball. Nun ist der frühere Verteidiger im Alter von nur 33 Jahren gestorben.
Der frühere griechische Nationalspieler Marios Oikonomou ist am Montag an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls gestorben. Das verkündete sein Jugendverein PAS Giannina. „Heute trauert die Familie von PAS Giannina. Marios Oikonomou, ein junger Mann, der sich die Liebe und den Respekt von uns allen verdient hatte, hat uns viel zu früh verlassen. Wir haben gemeinsam Momente der Freude, des Einsatzes und des Kampfes erlebt“, hieß es in der Mitteilung des Vereins, aus der mehrere Medien zitierten.
Der 33-Jährige war Medienberichten zufolge am 23. Mai in seiner Heimatstadt Giannina im Nordwesten Griechenlands mit seinem Motorroller mit einem Auto zusammengestoßen und hatte sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen. Oikonomou wurde auf einer Intensivstation behandelt und in ein künstliches Koma versetzt. Er konnte sich jedoch nicht mehr von den Verletzungen erholen und starb am Montagmorgen.
„Immer mit einem Lächeln, immer mit Herzlichkeit“
Oikonomou hatte seine Karriere bei PAS Giannina begonnen und wechselte 2013 nach Italien zu Cagliari Calcio. Später spielte er unter anderem für den FC Bologna, SPAL Ferrara, Bari, Sampdoria Genua, AEK Athen, den FC Kopenhagen und Panetolikos. Für Griechenland absolvierte er sechs Länderspiele. Sein Debüt gab er am 24. März 2016 unter dem damaligen Nationaltrainer Michael Skibbe. 2024 beendete Oikonomou seine aktive Laufbahn.
Der griechische Fußballverband drückte auf der Plattform X Trauer über den Tod Oikonomous aus. Er habe sich während seiner gesamten Fußballkarriere nicht nur durch seine Präsenz auf dem Spielfeld ausgezeichnet, sondern auch durch seine Integrität, seine Professionalität und sein Lächeln – „Eigenschaften, die ihm die Wertschätzung und den Respekt seiner Mitspieler, Trainer und Fans einbrachten“, hieß es. Auch die Uefa sprach den Angehörigen des ehemaligen Fußballstars in einem Beitrag auf der Plattform ihr Beileid aus.











