Waldrama im Newsblog
Greenpeace: Wal wird in der Nordsee ertrinken
Aktualisiert am 18.04.2026 – 02:31 UhrLesedauer: 10 Min.
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Für die Rettung von Buckelwal Timmy steht schweres Gerät bereit. Auch im Wasser sind die Helfer aktiv. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Greenpeace: Wal wird in der Nordsee ertrinken
2.20 Uhr: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht wenig Chancen für eine Rettung des vor der Insel Poel gestrandeten Wals durch die private Initiative. „Die Chancen, dass er in der Nordsee landet und dort frei schwimmt, sind gering“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Er gehe davon aus, dass der Wal dort ertrinken wird, weil er so geschwächt ist.
Die Überlebenschancen des Tieres bei einem erfolgreichen Rettungsversuch seien demnach gering. Das gelte erst recht für die Möglichkeiten des Wals im Atlantik – sollte er dorthin gelangen.
18.16 Uhr: Der Rettungsversuch des gestrandeten Buckelwals soll frühestens am Samstag beginnen. Fred Babbel, der Chef des von privaten Geldgebern beauftragten Tauchunternehmens, erklärte, dass es am Freitag bereits Probespülungen gab. Am Samstag soll eine Fläche freigespült werden, auf die dann die Pontons aufgesetzt werden können.
17.55 Uhr: Im Hafen von Poel werden mehrere Schwimmpontons ins Wasser gelassen. Die Schwimmkörper sind für die Rettung von Buckelwal Timmy wichtig, um dem Tier Auftrieb zu verleihen.
17.05 Uhr: Zwei Helfer haben mehrfach ein Gerät um den gestrandeten Buckelwal gezogen. Wie die „Bild“-Zeitung schreibt, soll es sich dabei um eine Pumpe oder ein Gebläse handeln. So sollen Sand und Schlick unter dem Tier abgetragen werden – auf lange Sicht soll so Platz für Luftkissen geschaffen werden, um dem Wal Auftrieb zu verschaffen.











