1.900 Auswanderungen, 1.000 Filme
Kult-Doku wird 20: Was aus den bekanntesten Auswanderern wurde
18.06.2026 – 05:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 20 Jahren packen sie die Koffer – und Deutschland schaut zu. Zum Jubiläum von „Goodbye Deutschland“ gibt es ein Wiedersehen, das nicht alle so erwartet haben.
Am 15. August 2006 lief die erste Folge – seitdem hat der Kölner TV-Sender Vox rund 1.900 Auswanderungen in mehr als 1.000 Filmen begleitet. „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ wurde zur prägendsten Doku-Soap im deutschen Fernsehen.
Die Reiseziele reichen von Vietnam und Paraguay bis nach Australien und an den Amazonas. Rekordhalter ist Familie Vega mit 18.130 Kilometern bis nach Neuseeland – die kürzeste Auswanderung führte nur 163 Kilometer von Stuttgart nach Zürich. Am häufigsten zog es die Protagonisten nach Spanien, Mallorca und in die USA.
Vox zeigt vier Jubiläumsfolgen
Ab dem 20. Juli zeigt Vox vier Jubiläumsfolgen, immer montags ab 20.15 Uhr. Den Auftakt macht eine zweistündige Folge, in der der Sender alte Bekannte besucht: eine Familie im brasilianischen Regenwald, einen Witwer, der mit einer neuen Familie neu anfangen will, und ein Paar, dessen Ehe in Südafrika zerbrach.
Am 27. Juli stehen Peggy und Steff im Mittelpunkt – nach fast 30 Jahren wilder Ehe, einer Auswanderung, einem Kind und einer Trennung heiraten sie nun auf Mallorca. Außerdem: Ute und Kwesi, deren Beziehung zwischen Deutschland und Gambia die Zuschauer seit Jahren beschäftigt.
Promi-Folge „Goodbye Deutschland“ zum Abschluss
Am 3. August folgt eine dreistündige Folge über Sansibar, das sich zu einem gefragten Auswandererziel entwickelt hat. Im Fokus stehen bekannte Gesichter der Insel – und eine neue Protagonistin.
Den Abschluss bildet am 10. August ein Best-of, das auf Geschichten zurückblickt, deren Protagonisten heute prominent sind – darunter Familie Reimann, Familie Mermi-Schmelz in Brasilien, Marco und Tamara Gülpen auf Mallorca sowie Daniela Katzenberger, die auch durch die Sendung führt.












