Von Leihmutter ausgetragen
Serienstar Lena Dunham verkündet Geburt ihres ersten Kindes
16.09.2026 – 22:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Schauspielerin, die vor allem durch die Serie „Girls“ bekannt ist, ist erstmals Mutter geworden. Das gab Lena Dunham jetzt mit einem Essay bekannt.
Mit Mitte 20 wurde Lena Dunham durch die Serie „Girls“ weltberühmt und für viele junge Frauen ihrer Generation zu einer prägenden Figur der Popkultur. Als Schöpferin, Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin erzählte sie vom Leben einer Gruppe von Freundinnen in New York und zeigte dabei vieles, was zuvor in Fernsehserien selten so unverstellt zu sehen war: berufliche Orientierungslosigkeit, komplizierte Freundschaften, Sex, Selbstzweifel und ein oft widersprüchliches Verhältnis zum eigenen Körper.
Schonungslose Offenheit wurde zu Lena Dunhams Markenzeichen. Nach dem Ende von „Girls“ 2017 beleuchtete sie in ihren Büchern, Gastbeiträgen in Magazinen und über Social Media immer wieder intime und unbequeme Themen. Auch ihren persönlichen Leidensweg mit Endometriose dokumentierte sie und machte öffentlich, dass sie sich aufgrund der durch die Erkrankung verursachten Schmerzen einer Hysterektomie, also der Entfernung der Gebärmutter, unterzogen hatte.
„Hallo, ich bin deine Mama“
Ihren langgehegten Kinderwunsch konnte sich die 40-Jährige nun dennoch erfüllen, mithilfe einer Leihmutter. In einem Essay für die US-Zeitschrift „Vogue“ verkündete Lena Dunham jetzt die Geburt ihres ersten Kindes. Sie und ihr Ehemann, der Musiker Luis Felber aka Attawalpa, sind Eltern einer Tochter geworden.

„Ich saß auf einem Krankenhausbett, zwischen den Beinen einer Frau, die ich vor einem Jahr noch nicht gekannt hatte, und wartete darauf, einen Blick auf diesen kleinen Menschen zu erhaschen, auf den ich mit einer Mischung aus Geduld und doch auch ganz ohne Geduld gewartet hatte“, schreibt Lena Dunham über den Tag der Geburt.
Die vergangenen zwölf Jahre habe sich ihr Leben darum gedreht, wie sie trotz ihrer Erkrankung Mutter werden könne. Sie habe lernen müssen, dass dies nicht jedem vergönnt sei. Trotzdem habe sie die Hoffnung bis zuletzt bewahrt. Als sie ihr Baby erstmals im Arm gehalten habe, sei sie „schüchtern und vor Freude ganz schwindlig“ gewesen. Dann habe sie gesagt: „Hallo, ich bin deine Mama.“











