Nach CSD-Anschlag in Berlin
Terror-Gedenkstätte in Brand gesetzt
Aktualisiert am 29.07.2026 – 15:08 UhrLesedauer: 1 Min.
Zahlreiche Menschen trauern nach dem CSD-Anschlag in Berlin. Dann wird ausgerechnet eine Gedenkstätte mutmaßlich gezielt angegriffen.
Eine inoffizielle Gedenkstätte für die Opfer des Terroranschlags auf den Berliner Christopher Street Day im Tiergarten ist in der Nacht auf Dienstag beschädigt worden. Das berichteten „Tagesspiegel“ und RBB unter Berufung auf die Polizei.
Ersten Erkenntnissen zufolge bemerkte demnach ein Zeuge am Dienstag gegen 13.50 Uhr eine zerstörte Vase und Brandspuren an einem Pappherz. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat den Berichten zufolge die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Angriff auf die Gedenkstätte übernommen.
- Alle aktuellen Entwicklungen: Anschlag auf den CSD in Berlin
Im Video | Nach CSD-Anschlag: Hier fand die Polizei den Tatverdächtigen
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Ein RBB-Reporter beobachtete, dass gleich mehrere Schilder und auch eine Art Flagge Brandspuren aufwiesen. Die Gedenkstätte war dem Bericht zufolge von Mitgliedern der queeren Community errichtet worden.
CSD-Anschlag in Berlin: IS-Bekennervideo aufgetaucht
Bei dem Terroranschlag am Samstagabend war der 21-jährige Abdul Ballout bisherigen Erkenntnissen zufolge mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge im Tiergarten, unweit der CSD-Party am Brandenburger Tor, gerast. Anschließend soll er mit einer Machete auf Menschen losgegangen sein. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt.
Abdul Ballout war den Behörden als Anhänger der islamistischen Szene bekannt und wurde überwacht. Auf seinem Handy wurde nach Angaben der Bundesanwaltschaft ein Bekennervideo gefunden, in dem eine vermummte Person, mutmaßlich Abdul Ballout selbst, einen Treueschwur auf die Terrororganisation „Islamischer Staat“ leistet.










