Erdbeben in Venezuela
Fußballprofi Trejo verliert Frau und beide Kinder bei Beben
29.06.2026 – 15:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei schwere Erdbeben erschütterten Venezuela. Nun steht fest, dass Fußballspieler Lucas Trejo seine Familie verloren hat.
Mehr als 72 Stunden lang suchten Einsatzkräfte nach der Familie von Lucas Trejo. Dann die traurige Gewissheit: Der argentinische Fußballspieler hat seine Frau und seine beiden Kinder verloren. Sein Verein Deportivo la Guaira bestätigte den Tod in den sozialen Medien. Trejos Frau Yanina Maranella und die gemeinsamen Kinder Aarón und Ainhoa kamen demnach bei den Erdbeben in Venezuela ums Leben. Die Kinder waren fünf und sieben Jahre alt.
Der venezolanische Klub schrieb: „Wir von DLG sprechen dem Spieler Lucas Trejo unser tiefstes Mitgefühl zum Tod seiner Frau Yanina Maranella und seiner Kinder Aarón und Ainhoa Trejo aus. Mögen ihre Seelen Frieden finden und Lucas und all seine Angehörigen Halt.“
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Trejos Teamkamerad Edson Tortolero hatte sich an der mehrtägigen Suchaktion beteiligt. Die Familie hielt sich zum Zeitpunkt der Katastrophe in der Hauptstadt Caracas auf, wo Trejos Verein ein Ligaspiel austrug.
Am 24. Juni 2026 hatten zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 das südamerikanische Land erschüttert. Offiziell liegt die Zahl der Todesopfer nach bei 1.450, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, am Sonntag mitteilte. Rund 3.200 Menschen sind demnach verletzt worden. Mehr als 46.000 Menschen gelten weiter als vermisst.
„Du wirst für immer unsere Heldin sein“
Trejo ist nicht der einzige Fußballprofi, der durch das Beben einen nahestehenden Menschen verloren hat. Bereits am 26. Juni 2026 hatte der venezolanische Fußballprofi Hector Bello mitgeteilt, dass seine Ehefrau Andrea Bello unter den Todesopfern sei.
Sie habe sich laut dem Bericht schützend über die gemeinsame einjährige Tochter Alana gebeugt, sei von den Einsatzkräften aber nicht mehr lebend geborgen worden. Bello wandte sich in einer Mitteilung an seine verstorbene Frau: „Du wirst für immer unsere Heldin sein, Mama. Ich werde ihr die Geschichte erzählen, wie du sie gerettet hast, wie du dein eigenes Leben für unsere Tochter gegeben hast, wie du eine mutige Frau warst, die sie selbst mit ihren letzten Atemzügen nie im Stich gelassen hat.“











